Wochenende

Seit Gestern haben wir wieder ein wenig Sonne, aber auch heftige Windböen die so stark sind das Sie mir meine Bilder von der Wand gefegt und zerbrochen haben. 🙁
Trotzdem habe ich mir Leroy geschnappt und wir sind los gelaufen. Auf der Finca angekommen hatte ich GlĂŒck denn kaum war ich unter einer der Palmen durch krachte es plötzlich hinter mir. Ein Ast hat sich durch den Wind gelöst und viel auf den Boden. Das hĂ€tte inÂŽs Auge gehn können. Danach habe ich es vermieden unter den BĂ€umen durch zu laufen. Das ging natĂŒrlich durch den Wald nicht aber der Wind war dort auch weniger. Unterwegs traffen wir auf ein Paar mit einem kleinen Knöchelbeißer der frei lief. Ich bat Sie doch den Hund anzuleinen da mein Hund agressiv auf Kleintiere reagiert (er hat einen ausgeprĂ€gten Jagdinstinkt) was sie aber ablehnten denn Ihr Hund sei ganz lieb und tut ja nix. Als sie auf unserer Höhe waren kam der „kleine Liebling“ klĂ€ffend auf Leroy zugerannt was der sich widerum nicht gefallen lassen wollte. Ich habe all meine Kraft gebraucht um Ihn zurĂŒck zu halten und es war ein Kraftakt. (Ich werde zu alt fĂŒr diese Sche..e)

Oben bei Fergie dann hat die Kleine sich so gefreut das Ihr die TrĂ€nen liefen. Heute gab es zusĂ€tzlich zum Trockenfutter ein wenig Schweinebraten den Sie sofort verschlungen hat. 2 Stunden spĂ€ter waren wir wieder Zuhause und genießen die Ruhe. Morgen fĂ€ngt der Alltag an und da ist es mit der Ruhe vorbei und der Stress beginnt. 🙁


Gestern Abend hatten wir einige Blaumeisen im garten die uns etwas vorgesungen haben 🙂 Entweder das oder Sie wollten uns vor dem kommenden Sturmwind warnen 😉


Ich kann nicht an diesen Pflanzen vorbei gehen ohne daran zu naschen. 😉

Wetterwechsel

Seit 2 Tagen regnet es wieder in den Bergen. Zwar keinen heftigen Regenfall aber ein stetiger Nieselregen mit ab und an einen Regenguß. Das hat mich aber nicht davon abgehalten mit Leroy unsere Runde zu laufen. Die Landschaft sieht jetzt recht herbstlich aus denn der Farn und einige BĂ€ume haben sich in Orange und Braun gekleidet. Die Luft duftet nach Moos, Eukalyptus und Tannenwald da macht das Wandern spass wenn man nicht grade bis auf die Haut nass wird. 😉 Ich muß drann denken eine Rgenejacke mit zu nehmen.

Wir sind die letzten 4 Runden extra bei der einsamen HĂŒndin vorbei und ich habe Ihr Futter mitgenommen. Es war eine Freude Ihr zuzusehen wie Sie es verschlungen hat und dabei kleine grunzende quiekende Laute von sich gab. Gestern hat Sie noch eine Wurst dazu bekommen die Jennifer Ihr gespendet hat, und heute hat mir Julie eine Geldspende fĂŒr Futter ĂŒberwiesen. Ich hab Sie jetzt Fergie getauft. Heute Morgen dachte ich das Sie weg ist denn ich stand 5 Minuten am Zaun und rief Sie befor Sie kam. Sie hatte geschlafen und es dauerte bis sie angetrottelt kam. Trotzdem mußte Sie erst einmal vor dem BegrĂŒĂŸen und fressen eine lange Pinkelpause einlegen, aber das kennen wir ja alle als wir Ă€lter werden. 😉

Heute ist ja der Tag der Bescherung (Drei Königstag) fĂŒr die Menschen. Alles hat zu und die Strassen sind leer gefegt. Keine Umwege die ich laufen mußte um ein aufeinandertreffen der Hunde zu vermeiden. Komischerweise reagiert Leroy auf Hunde nur wenn er sie auf der Strasse sieht. Hmmmm Unterwegs haben wir noch die wunderschönen MandelblĂŒten genoßen die jetzt anfangen zu blĂŒhen.

Zuhause erst mal gefrĂŒhstĂŒckt und den Gasofen angeschmissen damit es warm wird.

Na ja, ich werd heute mal sehen was ich noch anrichten kann, aber hauptsÀchlich werde ich alles langsam angehen lassen.

17.12.2021

Heute war das Wetter wieder mal perfekt zum wandern und somit habe ich mir Leroy geschnappt und bin los. Wie immer gab es keinen Plan, ausser das ich Richtung wenn nicht gar bis nach Oben den Pico hoch wandere. Alas, es hat nicht geklappt. Meine Lungen haben gestreikt.

Zuerst sind wir rĂŒber nach Osorio, dann den halben Pico hoch. Beim Aquaduct dann links abgebogen und den Aquaduct entlang. Die Aussicht war trotz blauem Himmel nicht klar sondern recht diesig, aber man konnte weit sehen. Die Strecke ist wirklich toll zum laufen wenn man gut zu Fuß und trittfest ist. Teilweise muß man den Wasserrinnenmauern entlang laufen denn der Weg wird schmall. Du hast dann die Wahl. Entweder du lĂ€ufst in der Rinne, oder breitbeining oben der Mauer entlang. Ich bevorzuge die zweite Variation.

Die Aussicht immer wieder sehenswert trotzdem ich Sie schon hundertfach bewundert habe. 🙂 Irgendwann kommt man dann an eine Steigung an die es wirklich in sich hat, aber auch das kann man bewĂ€ltigen und oben angekommen erst einmal eine kurze Ruhepause einlegen wĂ€rend Teror zu fĂŒĂŸen liegt und man in der Distanz Las Palmas in seiner ganzen Pracht bewundern kann.

Hier kann man dann aus 3 Wegen wĂ€hlen. Entweder den Aquaduct weiter entlang bis nach La Laguna, oder links runter ĂŒber den Rincon Osorio zurĂŒck auf die Finca. Wir haben Option drei gewĂ€hlt (oder besser gesagt Leroy hat entschieden). Rechts abgebogen und den Berg hoch bis zur Strasse. Dort angekommen hatten wir wieder die Wahl. Sollen wir den Pico doch noch durch das WĂ€ldchen besteigen oder doch lieber die Strasse entlang nach La Laguna. Leroy hat La Laguna entschieden und so war es dann entschieden.

Einmal um den Park und runter die Strasse entlang zurĂŒck nach Teror. Es gibt auch Wanderwege die man runter verfolgen kann, aber Leroy hat eine PedikĂŒre gebracht und Strassenlaufen ist recht gut dafĂŒr.

Es gibt unten angekommen mehrere Wege die Nachhause fĂŒhren und wir den genommen der uns an dem Kloster vorbei fĂŒhrt. Knapp ĂŒber drei Stunden waren wir unterwegs, und Leroy hat es sichtlich genoßen das er wieder einmal leinenfrei rennen konnte.


Freiheit 😉


Bei diesem Bild könnt Ihr sehen das links von dem Aquaduct geht es steil runter und man muß entweder gut balancieren oder in der Rinne laufen


Es sieht nicht steil aus, aber glaubt mir, es ist wirklich Steil…..

November 18 Gran Canaria

Wie war mein gestriger Tag????

Einfach Klasse kann ich nur sagen. Nachdem ich meinen Kaffe intus hatte, hab ich mich ganz spontan dazu entschloßen IRGENDWO alleine hin zu fahren. Ich wußte zwar nicht wohin, habe es aber dann im Auto unterwegs entschieden. Der Weg fĂŒhrte mich nach Las Palmas an den Strand von Las Canteras. Auto ganz hinten oder vorne (kommt darauf an wie man es sieht 😉 ) auf dem Parkplatz abgestellt (Parken fĂŒr 2.50€ den ganzen Tag) und ab an den Strand oder besser gesagt die Strandpromenade entlang am Theater Alfredo Kraus vorbei bis runter zum Ende. Der Strand ist 3500m lang und ich muß sagen das mir dieser lieber ist als jene im SĂŒden.

Schön zu sehen war auch das es wenige MaskentrĂ€ger gab und die Menschen sich freier bewegen. Eine Zeitlang habe ich die Surfer beobachtet und da ist mir wieder durch den Kopf gegangen das ich das unbedingt noch lernen will. Vieleicht sollte ich mir eine Bucketliste erstellen von Dingen die ich noch erleben will bevor es zu spĂ€t ist. Ich will nicht irgendwann denken „HĂ€tte ich das nur gemacht“

Die Vielfalt der Besucher war interesant, denn es gab die Fitnessfanatiker, Urlauber, Surfer, Familien mit Kindern und Menschen die sich einfach nur erholen wollen. Die Promenade ist gut geeignet dafĂŒr, sehr breit und es waren viele Ältere Menschen unterwegs die auch im Rollstuhl entlang geschoben wurden.

Ganz hinten (oder auch vorne) hat die Stadt einen Teil abgesperrt wo die Sandkunstwerke fĂŒr Weinachten entsehen werden. Auf dem RĂŒckweg zum Auto habe ich mir noch ein Croisant gegönnt (warum eigentlich habe ich nicht an einem der Kaffes angehalten und mir dort ein FrĂŒhstĂŒck gegönnt hmmmmmmm…….) und dieses mit dem Blick aufÂŽs Meer genoßen.

Um 10 Uhr Morgens bin ich losgefahren und war dann um 14.30 wieder Zuhause. Es war ein schöner Morgen und auch der Gedanke an die Akademie konnte mir die Laune nicht verderben. 😉

An diesem Ende vom Einkaufszentrum gibt es beim Kreisel den großen Parkplatz an dem man gĂŒnstig parken kann.

Ich glaube so wĂŒrde ich auch da hĂ€ngen denn ich habe LEIDER lange keinen Sport mehr betrieben….. Aber gibt es einen schöneren Ort? Frische Luft, tolle Aussicht und das Rauschen des Meers.

Nein, keine Strandbuden sondern MĂŒlltonnen.

So schön und gesund die Meeresbrise auch ist, so erkennt man hier was Sie anrichten kann.

Das Salz in der Luft frisst sich in die Maern ein.

Der Blick richtung Norden und im nĂ€chsten Bild richtung SĂŒden

Es gibt immer etwas zu entdecken.

Auch die Tauben gönnen sich einen Strandtag 😉

Interesante Fakten ĂŒber den Sand


Vorbereitungen fĂŒr die Weihnachtssandskulpturen

Oh je, was kann ich ĂŒber dieses PĂ€rchen sagen…. Ein Leidenslied nach dem Anderen und jedes hörte sich gleich an. Da hĂ€tte ich persöhnlich nicht entpannen können, aber jedem das seine.

Jahrelang war die Promenade verschont geblieben von den RamschverkĂ€ufern, aber leider haben Sie jetzt die Promenade und den Strand fĂŒr sich entdeckt und belĂ€stigen die Besucher. Zwar hĂ€lt es sich im gegensatz zum SĂŒden noch in Grenzen, aber wer will denn schon beim entspannen oder essen belĂ€stigt werden.

Gran Canaria 11.11.2021

Zuerst einmal all Euch die Karneval einlĂ€uten wĂŒnsche ich ein nĂ€rrisches HELAU……. Viel Spass und bleibt gesund.

Heute frĂŒh ist es recht grau wieder hier in Teror, aber nicht wirklich kalt. Trotzdem haben wir Nachts nur 10°, TagsĂŒber aber zwischen 17 und 24°. So kann man den Herbst gut aushalten und wandern ohne das man allzusehr inÂŽs Schwitzen kommt.

Leroy geschnappt und ab unsere typische Runde rĂŒber nach und ĂŒber Osorio gelaufen. Heute haben wir Lambspam gesehen. 😉 (Haufenweise neue LĂ€mmer) Überall erkannt man die Anzeichen des Herbsts und die BlĂ€tter knirschen unter Fuß beim laufen.

Die Sonner versucht Ihr Bestes durch zu dringen.

Die Bauern sind fleißig die Felder zu bearbeiten fĂŒr die nĂ€chste Ernte

Der Blick nach San Jose del Alamo

Ein Lebenlang an der Kette 🙁

Mittwoch 3.11.2021

Heute ist das Wetter hier in den Bergen ein wenig Eigen. Es ist Grau und bedeckt, aber… wir haben trotzdem 22° und es ist warm. Durch die Zeitumstellung bin ich natĂŒrlich jetzt tĂ€glich 1 Stunde frĂŒher wach (wenn man es so sehen will) denn unsere Tiere können ja nicht verstehen das wir jetzt eine Stunde lĂ€nger im Bett bleiben können. Also raus aus den Federn, rauf auf die Terasse, meditieren und danach ab mit Leroy nach La Laguna wo wir eine schöne Runde gedreht haben und mit einer TĂŒte voller Kastanien wieder kamen.

Bei La Laguna herscht zur Zeit ein HahnĂŒberschuß aber die Farben von Ihnen sind wunderbar. Stolz zeigen Sie Ihre Federn und maschieren auf und ab. Die HĂŒhner sind eher weniger interesiert und liegen entweder faul im Grass oder sitzen im Baum.

Montag waren wir in Fataga eine Freundin besuchen, und auf dem Weg hin habe ich noch eine Sachspende fĂŒr La Palma abgeholt. Fernando fĂ€hrt jetzt ein mal im Monat rĂŒber und liefert dort ab wo es gebraucht wird. Mieke hat auch Asthma Inhalierer plus Nasenspray gespendet die (ich denke) drĂŒben gut ankommen und gebraucht werden. So nach und nach werden wir wissen was nötig ist und uns darauf konzentrieren.

Ich selbst bin noch immer angeschlagen aber mir geht es gut. Habe noch immer taube Finger und Schmerzen in der Schulter und Arm aber es ist besser geworden. 😉


Leroy schleckt sich das maul in Vorfreude auf die leckeren HĂ€hnchen 😉 Aber nein, er darf nicht von der Leine und erst recht nicht jagen.

Wochenende auf Gran Canaria

So Ihr lieben Mitleser. Wieder ist das Wochenende angekommen und passend dazu haben wir Sonne und einen wolkenfreien Himmel. Das Erste was ich am Morgen gemacht habe ist, hoch auf die Dachterasse und von den Katzen umzingelt meditiert. So habe ich den Tag entspannt angehen lassen. Die Schmerzen in Schulter, Arm und taube Finger sind zwar noch da, aber davon lasse ich mich nicht aufhalten. Schreiben ist etwas umstĂ€ndlich denn es sind Zeige und Mittelfinger der rechten Hand. 😉

Nachdem ich meinen Kaffe hatte, habe ich mir Leroy geschnappt und wir sind rĂŒber ĂŒber Finca Osorio gelaufen. Es war zwar anstrengend aber auch toll, trotz dem Gezerre von Hund wenn er andere Hunde entdeckte und den vielen Menschen die unterwegs waren. Schön zu sehen war das es wenige MaskentrĂ€ger gab.

ArbeitsmĂ€ĂŸig bei mir…. oh je am Besten nich darĂŒber nachdenken. Es ist ein totales Chaos. 7 Stunden die Woche nur. Montag und Mittwoch von 4-5 eine Stunde, dann eine Stunde nichts, danach noch einmal eine Stunde von 6-7. Dienstag eine Stunde (2 JĂ€hrige bis 4 Jahre) Donnerstag 1 Stunde und Freitag 1 Stunde 2-4 Jahre. Alles eigentlich auch Altersgruppen die ich sagte das ich nicht wollte. (Nur noch 1 Jahr durchhalten dann geh ich in Rente und Sie können mir mal den Buckel runter rutschen 😉 ) Somit fallen meine lange Wanderrunden mit Iris leider aus. Montag ist Feiertag hier und wir werden nach Fataga fahren eine Freundin besuchen. Somit habe ich ein langes Wochenende.

Die ersten 3 Fotos sind von unserer Dachterasse aus aufgenommen. 🙂

Ich wĂŒnsche Euch Allen ein wunderbares entspanntes Wochenende.

Gran Canaria 19.9.2021

Endlich wieder einigermaßen stabil online. 😉 Mein Mann hat mir eine Uralte Festplatte eingebaut und somit bin ich wieder online. Ist zwar extremst langsam und alles dauert, aber besser wie nix. Sobald ein wenig Geld reinkommt werden wir (ok ER) eine Neue bestellen und einbauen.

18.47 Update: Zu frĂŒh gefreut…. Laptop abgestĂŒrzt und ich bin wieder nur sporadisch online 🙁

So, was ist denn so passiert die letzten Wochen. Ganz ehrlich, eigentlich nicht viel. Die Hitzewelle in den Bergen ist vorbei und wir haben endlich ab und an Regen, obwohl der SĂŒden davon nichts abbekommet. (Wir behalten das fĂŒr uns) Der Garten gedeiht, und Ich kann behaupten das ich die grĂ¶ĂŸten Gurken im Dorf habe (knapp 1kg pro stĂŒck), sogar unsere Nachbar sind ĂŒberrascht. Der Lauch ist schon geernted und verarbeited so wie verschenkt. Tomaten machen leider nicht viel, aber…. mein Himbeerbusch und meine rote Johannisbeere schlagen plötzlich aus. Das könnte ja dann nĂ€chstes Jahr was werden. 🙂

Montag waren Iris und ich wieder unterwegs. EIGENTLICH sollte es eine einfache kurze Wanderung werden, aber wie so oft war es unverhofft eine Strapatze die mehrere Stunden dauerte und steil Bergauf ging. Die Idee war von Las Rosadas hoch nach Valleseco und zurĂŒck runter. Die Tour war aber Las Rosadas wo wir dann die Abzweigung verpasst haben hoch nach la Madrelagua und zurĂŒck runter nach Los Llanos und Teror. Das Wetter hat uns auch einen Streich gespielt denn anfangs war es kĂŒhl und bewölkt, aber halbwegs knallende Sonne. Unsere Hunde haben schlapp gemacht und Leroy mit seinen 9einhalb Jahren hat uns verflucht und sich geweigert weiter zu gehen bis wir im Schatten endlich eine Rast eingelegt haben. Ein netter Bergbauer hat uns noch unsere Wasserflasche gefĂŒllt denn auf dem halben Weg war Sie leer.

Zuhause sind wir nur noch auf die Couch gelegen und Leroy hat 3 Tage gebraucht um sich zu erholen. Viereinhalb Stunden Bergauf, Bergab in der Hitze haben uns geschafft, aber….. wir waren Helden. 😉 Die Tage dann nur kurze Runden gelaufen (1std) Zur Zeit aber geht es Leroy auch nicht besonders gut. Er ist laufend am trinken und Grass fressen, also steht er unter Beobachtung und ist auf DiĂ€t. Daumen drĂŒcken das er sich erholt.

Teror selbst, da tobt das Leben zur Zeit. Mußte heute kurz inÂŽs Dorf und wĂŒnschte mir ich hĂ€tte es bleiben lassen. Eine Menschenmenge und GedrĂ€nge, unglaublich.

Montagswanderung

Endlich war es wieder einmal soweit, wir konnten Montag eine lĂ€ngere Wanderung unternehmen. Wohin sollte das Abendteuer gehen….. Wir haben die Route von Firgas runter nach San Andres in Angriff genommen. Ja, wir sind diese Strecke schon einmal gewandert, aber von einer anderen Richtung. Wir wollten unbedingt das StĂŒck mit dem klettern noch erfahren. Die eigentlich Route ist ja ein Rundgang der von Firgas runter in den Baranco de Azuaje fĂŒhrt, und zurĂŒck nach Firgas wobei man dann mit der Hilfe eines Seils einen Felsen wieder hoch klettern muß um auf den Weg nach Firgas zu kommen.

Also ab inÂŽs Auto und unser Chauffeur hat uns bis nach Firgas gefahren. Dort angekommen sind wir erst einmal die Strasse entlang bis wir die Abbiegung rechts zum Wasserweg gesehen haben, dort kann man schön der Mauer entlang gehen. Danach noch einmal Strasse bis zur eigentlichen Abbiegung runter in den Barranco. Es erstaunt uns immer wieder wo die Menschen Ihre HĂ€user hingebaut haben und wie Sie ihr Hab und Gut hinschleppen, denn einige der HĂ€user sehen gut erhalten und renoviert aus, aber Stromanschluß ist fehl am Platz. Nur etwas fĂŒr wirklich Ruhesuchende.

Es ging bergab und der Weg war teilweise nicht beonders gut begehbar denn man kam inÂŽs rutschen. Die Beschilderung war bis auf 2 Stellen wirklich gut. Bei dem Einen haben wir den Holzpfahl ĂŒbersehen und sind den breiten Weg runter der uns aber zu einer alten Fabrik brachte wo wir umkehren mußten und zurĂŒck den Hang hoch. Der Zweite Wegweiser hatte das Schild zum Baranco Azuaje verloren, aber eine gute Seele hat es dann mit Stift aufgemalt.

Unten im Baranco angekommen hörten wir das PlĂ€tschern des Wasserfalls und freuten uns darauf Ihn zu erkunden. Mal kurz ĂŒber den Felsen geschaut was uns erwartet und was sehen wir?….. ein nackter Mann der sich unter dem Wasserfall rĂ€ckelte. 😉 Schnell zogen wir uns zurĂŒck. Von diesem Punkt aus ging dann steil einen Felsen runter den wir dank eines befestigten Seils abseilen mußten. Das war ein Highlite. Danach rechts abgebogen und zum Wasserfall. (Der Nackte hatte sich bekleidet und war auf dem Weg raus) Leider hatten wir keinen Badeanzug oder Handtuch dabei sonst wĂ€ren wir Beide dankbar fĂŒr eine AbkĂŒhlung gewesen. Na ja, Iris hat eine AbkĂŒhlung bekommen, denn beim Überqueren des Baches ist Sie inÂŽs Wasser geplumps hat es aber mit Humor genommen.

Danach ging es weiter und wir traffen auf zwei weiter kleinere WasserfĂ€lle. An einem angehalten und kurz gestĂ€rkt bis wir dann erfrischt ĂŒber BaumstĂ€mme klettern mußten und teilweise auch drĂŒber balancieren um ĂŒber den Bach zu kommen. Im Baranco ist immer fließendes Wasser und das hat uns fast bis runter nach San Andres begleitet. Nach dem ehemaligen Kurhotel kam dann die Strecke die wir das letzte mal liefen aber auch dieses Mal war Sie anders denn die Landschaft verĂ€ndert sich ja immer wieder Jahreszeit bedingt.

Unten am Meer angekommen einen kurzen Abstecher an den Strand gemacht der gut besucht war, und danach hoch zur Strasse zu dem kleinen Resturant/Cafeteria um etwas zu essen und trinken. Die Pizza war wieder lecker, aber….. der gerĂ€ucherte KĂ€se war ein Traum, denn können wir nur empfehlen. Nachdem wir ausgeruht und gestĂ€rkt waren hatten wir grade noch genug Zeit um den Bus zu erwischen der uns dann direkt zurĂŒck nach Teror brachte. Eine Wanderung die man nur empfehlen kann.


Der Einstieg zu unserem Abendteuer


ZurĂŒck auf die Strasse aber nur kurz


Der etwas unscheinbare Wegweiser


Da NICHT entlang


Da fehlt das Schild

Montags Wanderung

Unsere Montagswanderung hat uns gestern nach Moya gefĂŒhrt.Die Route war als einfache Wanderung deklariert und wĂ€re es auch gewesen…… wenn wir die richtige Route gewĂ€hlt hĂ€tten. 😉 Sie hĂ€tte am Informationszentrum angefangen und dort auch wieder geendet, aber.. wie so oft haben wir einen anderen Weg genommen. Unser Weg fing oben in Moya an, am Friedhof vorbei und ging erst einmal zirka einen Kilometer die Strasse entlang und einen sehr sehr steilen Weg aufwĂ€rts. Danach ging es nur Bergab mit wunderschöner Landschaft und eine fantastische Aussicht auf die Kirche von Moya die hoch auf dem Berg sehr Majestetisch stand.

Wir kammen an Feldern vorbei die mit rot und Weißkraut bepflanzt waren und einzelnen HĂ€usern die versteckt etwas abseits lagen. TOLL

Nachdem wir feststellten das unsere Runde keine wirkliche Runde war und wir den GANZEN Weg wieder Bergauf mußten, haben wir die Wanderung kurz vor der Strasse abgebrochen und sind wieder Bergauf und inÂŽs Dorf von Moya maschiert. Den Weg zurĂŒck haben wir Beide ein wenig befĂŒrchtet, aber es ging schneller als gedacht und war halb so schlimm.

(Übrigens, wir sind von der Höhe der Kirche bis runter inÂŽs Tal gewandert und wieder zurĂŒck)

Schön war das beide Hunde sich gut verstehen und wir Sie zusammen ohne Probleme im Auto haben konnten und Sie toll miteinander laufen. (Ausser das Willi das Autofahren nicht so gut vertrÀgt)
In Moya sind wir durchÂŽs Dorf gelaufen und es war dort imposant wie sauber alles ist. Überall waren Hortensien und Blumenbeete angelegt. Ich kann sagen das ich noch Nie solche große und verschiedenfarbige Hortensien gesehen habe. Klein aber fein, so wĂŒrde ich Moya beschreiben. Wirklich ein Besuch wert. Nach 5 Stunden waren wir dann wieder Zuhause und hatten einen Erfolgreichen Tag hinter uns.

Ein wenig Info ĂŒber Moya (Quelle: Wikipedia)
Der nördliche Teil von Gran Canaria war wĂ€hrend der spanischen Eroberung im 15. Jahrhundert mit WĂ€ldern bedeckt. Heute sind nur noch zwei Redouten ĂŒbrig, die Finca de Osorio in Teror und die Tilos de Moya. Hier hin flĂŒchtete der einheimische HĂ€uptling Doramas, nachdem er die kastilischen Eroberer angegriffen hatte, und gab ihm den Namen Selva de Doramas oder „Doramas‘ Wald“. Heutzutage gibt es zwischen HĂŒgeln und Klippen alte Caserios (LandhĂ€user) mit ihrem Heilwasser. Das Stadtgebiet ist von riesigen VulkantĂ€lern umgeben und bekannt fĂŒr seine neoromanische Kirche. Dieses beeindruckende Bauwerk stammt aus der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts. Moya ist der Geburtsort des spanischen Dichters TomĂĄs Morales Castellano.


In dieser Felshöhle war ein Naturpool. Wenn das Fenster nicht so klein gewesen wĂ€re 😉


Meine Spuren im Sand….. oder besser gesagt Vogel FußabdĂŒcke…