OH JE……….

Wie schnell doch die Zeit vergeht.

Eigentlich hatte ich ja vor mehr zu schreiben und Fotos hochzuladen aber wieder einmal kam es anders als man denkt. Mittwoch Nacht ging es mir schlecht und ich habe dann für Donnerstag meine Unterrichtstunden absagen müßen. Durch den ganzen Stress, mein ewiges Überdenken habe ich vermutlich GERD bekommen. (Magenschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit und das erbrechen von Blut.) In den vergangenen Jahre/Monaten bin ich öffters einmal erwacht als mir die Magensäure plötzlich in die Luftröhre schoß. Auch haben sich die Zeiten wo ich Sodbrennen bekommen habe gehäuft. Auf Jeden Fall hat sich das wohl zugespitzt. Von 3.30 am bis 10am gine es mir sehr schlecht, bin aber dann ein wenig eingeschlafen.

Die letzten Tage habe ich damit verbracht alles Schädliche zu vermeiden und esse Dinge wie Haferbrei, Suppe und Toast. Ab und an ging es mir besser aber ich habe es ruhig angehen lassen. (Magenschmerzen sind weniger und Sodbrennen auch)

Nachdem ich Gestern so gut wie nicht geschlafen hatte (Mondbedingt) war letzte Nacht recht gut und ich bin positiv eingestellt aufgestanden. Katzen und Hund wurden gefüttert, schnell noch die Wäsche aus der Maschiene nehmen dann kann ich mir einen Tee machen. So war der Plan………

Ich mache die Waschmaschienentür auf und mir kommt ein Schwall Wasser entgegen. Verzeifelt habe ich versucht Sie wieder zu schließen aber vergebens. Das Wasser rannte durch das Badezimmer, in´s Flur, Katzenzimmer, Büro, Wohnzimmer und Schlafzimmer………. Erst einmal Besen geschnappt, nasse Hausschuhe ausgezogen und versucht das Wasser irgendwie nach Draussen zu schieben. Dann mit Mop und Eimer bewaffnet angefangen das Wasser aufzuwischen. Beim Versuch den Eimer zu leeren, kippte Er um und das Wasser landete wieder auf dem Boden. JA ich habe lautstark geflucht. Gott sei Dank wurde mein Mann wach und half mir das Chaos zu beseitigen. Danach erst hatte ich Zeit mich hinzusetzen und einen Tee trinken. Gleichzeitig hatte ich einen Schwächeanfall und mußte mich hinlegen.

Nun werde ich erst einmal ein wenig sitzen bleiben und danach den Tag langsam angehen. Die Katzen liegen so nah bei mir als wäre Sie aufgeklebt. Morgen ist ein neuer Monat und der wird nur positives bringen. 😉

22.11.2020

Und wieder scheint die Sonne in Teror. Früh habe ich mir Leroy geschnappt und bin mit Ihm rüber über die Finca Osorio gelaufen. Insgesamt waren wir 2 einhalb Stunden unterwegs und haben wenige Menschen getroffen was natürlich für uns toll war.

Das Wetter nicht zu heiß und Leroy hat sich benommen. Das gab mir viel Zeit meinen Gedanken nach zu gehen. Manchmal muß man einfach abschalten und sich seinen Träumen hingeben. Mir ging durch den Kopf „was möchte ich noch erreichen, was wünsche ich mir“ Da kam mir als erstes in den Kopf ein eigenes Zuhause. Eigentlich war ich ja immer zufrieden zu mieten, aber die letzen Jahre haben wir unheimliches Pech mit unseren Vermietern gehabt. Wir haben immer viel Arbeit, Geld und Zeit in die Reparaturen der Häuser gesteckt um dann schlußendlich ausziehen zu müßen. Als wir dieses Haus gefunden haben war auch das eine Ruine und wieder haben wir Zeit, Arbeit und Geld investiert. Zum Dank dafür wird jetzt jedes Jahr die Miete erhöht aber keinerlei Reparaturen (funktionierendes Badezimmer, Wasserdruck, heißes Wasser undichtes Dach wenn es regnet etz.) von den Vermietern ausgeführt trotz Absprache.

Ich möchte einfach nur in Ruhe leben, mich um meine Tiere kümmern und im Garten werkeln. Wenn dann etwas am Haus gemacht werden muß dann macht man es für sich selbst, muß bei niemanden Bitte Bitte machen und das Geld das man reinsteckt ist für sich selbst nicht für einen Vermieter. Ich habe garkeine Lust mehr etwas hier zu verbessern denn der Frust steckt mir noch immer in den Knochen nach dem Theater mit der Vermieterin.
Roll on Lottogewinn….. 😉 Morgen ist wieder Freundinnentag, da treffe ich mich mit Iris und wir unternehmen etwas. Was??? das wissen wir noch nicht genau. Unsere Autos (unseres und Ihres) sind kaputt da nehmen wir wieder den Bus. Ich werde berichten.

Gran Canaria 24.10.2020

Heute bin ich endlich wieder einmal eine größere Runde mit Leroy gelaufen. Die letzten Tage hatten wir sehr viel Regen und Sturmwind, was aber gut für die Natur ist. Nur für mein Wohnzimmer und Sofa leider nicht 😉

Da es mir die letzten Tage nicht gut ging, sind wir erst um 11.30 los gelaufen (oder soll ich sagen ich hab mich raus geschleppt) und haben uns auf den Weg richtung Osorio gemacht. Je länger wir gelaufen sind um so besser ging es mir. Die Kraft der Natur 🙂 Alles riecht zur Zeit frisch und sauber, ein Genuß für die Sinne als sich die Düfte der Bäume und Sträucher mischten. Leider hat sich Leroy heute als sehr widerspenstig erwiesen. Er wollte seine Richtung und sein Tempo laufen, ich jedoch meins. Ein Kampf den ich gewann auch wenn ich dabei fluchte. Ich bin ja ein Baum-hugger aber heute anstatt einen Baum zu umarmen hatte ich das Bedürfniss mich zu erden, also Schuhe und Strümpfe ausgezogen und Barfuß auf dem feuchten Boden gestanden. Hmm das tat wirklich gut. Ich wunder mich wie es wäre mal nackt im Wald zu stehen……
Lieber nicht denn ich will ja Niemanden verschrecken. Heute begegneten uns Viele Besucher auf der Finca und Leroy hat dadurch auf viel Aufmerksamkeit bekommen was er sichtlich genoß als er sich an die Kinder schmiegte die Ihn streichelten. Danach sind wir hoch in die Berge und haben die wunderbare Aussicht runter nach Las Palmas bestaunt. Nach fast 2 Stunden dann den Rückweg angetreten und gefrühstückt. Es hat gut getan und ich werde mich dann nachher mal an die Hausarbeit machen.

Die letzte Woche habe ich so gut wie nichts auf die Reihe gebracht da ich wieder einmal Arbeitbedingt absolut gestresst war was sich widerum auf meine Psyche ausgewirkt hat. Eigentlich fing ja alle normal an. Die Akademie öffnete und langsam aber sicher hatte ich normale Unterrichtsstunden ( 4 Tage die Woche) Wie üblich war die erste Woche Chaotisch aber wir haben uns durchgekämpft und ich habe meinen Frust geschluckt (Ich hasse es in ein Klassenzimmer zu kommen und erst einmal das Chaos von der Vorklasse zu beseitigen). Freitag dann bekomme ich einen Anruf vom Chef der mir sagt das ich nur noch 2 Tage die Woche Unterricht habe und mein Kollege die anderen zwei Tag. Damit habe ich absolut kein Problem denn mein Kollege arbeitet ja schön länger dort und es schien mir fair. Ja von wegen. Ich hab dann durch meinen Kollegen erfahren das mein Chef meine Stunden einem Freund von sich gegeben hat der von seinem Job gefeuert wurde. Bis Heute hat mir mein Chef das nicht gesagt. (Bei meinem Kollegen äussert er sich wie toll doch meine Klassen laufen aber dann so etwas) Somit ist mein Lohn zur Zeit auf 50% gesunken. Damit können wir nicht überleben und etwas Anderes finden ist zur Zeit leider sehr schwierig mit der Situation wie Sie gerade ist. Natürlich hat mich die Nachricht aus der Bahn gewrfen und ich habe damit kämpfen müßen was mich dann wieder krank gemacht hat, aber ich denke jetzt positiv. Karma wird es richten und ich vertraue daß das Universum hat etwas in peto für mich.

Um dann die Woche abzurunden, spielt unser Auto jetzt leider auch noch verrückt und ich muß laufen Kühlwasser nachfüllen. Aber, das alte Mädel ist ja auch schon 14 Jahre bei uns also dürfen wir nicht wirklich klagen da wir es ja schon gebraucht gekauft haben. Wir werden sehen was noch kommt. Ein Lottogewinn???? hmmm das ist doch einmaleine Maßnahme…..

Gran Canaria 16.10.2020

Es wird wieder einmal Zeit für ein Update.

Dieses hin und her, Maske, keine Maske, Lockdown,kein Lockdown…. so langsam aber sicher reicht´s.

Zur Zeit haben wir wieder Hitze hier in den Bergen. Tagsüber in Maske unterrichten (ja, habe wieder ein paar Stunden die Woche, aber zu wenige um zu überleben) ist die reinste Qual und die Kinder die Tag täglich hier im Unterricht und auch auf dem Hof die Maske tragen müßen tun mir Leid. Die Folgen sind nicht abzusehen denn gesund kann es nicht sein wenn Sie stundenlang dieses stück Stoff vor der Nase haben und nicht wechseln. Die Masken mancher der Erwachsenen sind eckelerregend, dreckig, verkeimt und ausgeleiert, aber Anderen bestimmen wollen das Sie sich maskieren müßen. Mir geht somanchmal der Gedanke durch den Kopf „Sie wissen nicht was Sie tun“ und lassen sich von der Angst, den Medien und den Politikern knebeln. Na ja, Sie müßen damit leben, ich nicht.

Heute bin ich früh mit Leroy über Osorio gelaufen und haben die frische Luft genoßen bevor es zu warm wurde. Es waren aber sehr viele Menschen unterwegs und somit sind wir ein wenig höher gelaufen. Plötzlich blieb Leroy stehen und spitzte die Ohren und auch ich hörte plötzlich ein wimmern zwischen den Bäumen. Natürlich war der erste Gedanke „ein verletztes Tier“ und ich hielt Ausschau danach. Tatsächlich sah ich dann auch etwas weiter unten und wollte mich grade auf den Weg runter machen um zu helfen als ich erkannte das es ein nacktes Frauenbein war. Da haben sich wohl zwei der Lust hingegeben und sich nicht gut genug versteckt. Mein Gedanke als ich weiter ging war „Hätte ich fragen sollen ob Alles ok ist denn ich wußte ja nicht ob es freiwillig war, den Gedanke dann aber verworfen denn es hat sich nicht nach Not angehört.

Wieder Zuhause habe ich dann noch einen Apfelkuchen gebacken und der ist grade im Ofen. Das Wochenende kann kommen.


Das ist für mich das traurigste Bild seit langer Zeit. Ein neugeborenes Kalb das nicht bei seiner Mama sein darf.

Der Versuch positiv zu bleiben

Über die Monate hinweg versuche ich in jedem Tag etwas positives zu finden. Leider gelingt das nicht immer und dann muß ich mir es ab und an von der Seele schreiben. Das heißt aber nicht das ich nach Mitleid suche sondern einfach daß das Niederschreiben mir hilft es los zu lassen um wieder Platz für positive Gedanken zu schaffen.

Heute ist es wieder einmal soweit daß das Fass zum überlaufen voll ist. Also, (wenn Ihr mein Gejammer nicht lesen wollt) bitte weiter nach unten skrollen wo ich dann wieder positives schreibe.

Wir leben ja jetzt schon 2 Jahre in diesem Haus, und trotz Versprechung istd ie Situation mir dem Heißwasser und Wasserdruck noch immer nicht gelöst. Es wurde Anfang des Jahre versprochen man kümmert sich, es kam auch jemand der sich das Ansah, aber seit dem Funkstille. Wir haben also 2 Badezimmer von dem aber nur 1 benutzbar ist und der Boiler ist so klein das nur eine Person knapp genug Wasser hat zum im sitzen zu duschen. 🙁 Aber na ja, IRGENDWANN wird das Problem gelöst.

Letzte Woche rief mich mein Chef an, das er ein paar Stunden Arbeit hätte, aber….. Ich soll Maske tragen. Als die ganze Pandemie los ging und wir dann ab September ein Meeting hatten über die Vorschriften um wieder zu öffnen, habe ich Ihm klar und deutlich erklärt das durch meine Vorerkrankung ich keine Maske tragen kann da meine Lungenkapazität sehr eingeschränkt ist. Ich habe das Gefühl er hört nicht zu oder ignoriert was ich sage. Gestern hat er mich angesprochen und gesagt das er Arbeit hätte (nur einige wenige Stunden die Woche) aber ich soll doch (muß) eine Maske tragen. Wieder habe ich erklärt das ich nicht genug Luft bekommen würde mit Maske, daruaf hin antwortete er „er trägt ja auch den ganzen Tag eine Maske und es ist halb so schlimm“. Wie bitte kann man das vergleichen??? er ist völlig gesund. Sein Vorschlag ist das ich mir ein paar verschiedene Masken kaufen soll und Zuhause üben. Er will und kann es nicht verstehen……

Heute Morgen wache ich zu Regen auf was ja wunderbar ist denn die Insel braucht dringend Wasser, aber…… Leroy hat heute Nacht den ganzen Gartendreck an den Pfoten mit in´s Wohnzimmer gebracht und auf dem Teppich und dem Sofa verteilt….. Da war putzen erst einmal angesagt bevor ich überhaupt einmal einen Kaffe intuss hatte.

Grade hab ich noch die Miete mit Stromrechnung überwiesen und feststellen müßen das das ALG auf 290€ gekürzt wurde. Na toll, wie soll jemand mit dem Betrag auskommen??? UNGLAUBLICH 🙁 Es ist echt zum davon laufen, und ich muß mich an meine Meditation erinnern dmit ich nicht total deprimiert davon laufe.

Gestern noch beim ZA geween und dachte das es das letzte mal sein würde, aber nein, die Krone wurde nur angepasst und danach die Provisorische wieder eingesetzt. Aufgeplatzte Lippe, blutendes Zahnfleisch, blauer Fleck am Mundwinkel und Schmerzen. So lagsam mag ich nicht mehr. Kein Wunder das ich Zahnarztbesuche HASSE.

So,und nun das Positive. Es regnet seit ein paar Tagen hier in den Bergen und es tut gut. Die Natur erholt sich langsam und ich muß nicht täglich gießen. Unsere Katzen machen es sich alle auf dem Sofa gemütlich und sobald ich mich setze werde ich belagert 🙂 . Morgen werde ich runter nach Maspalomas fahren und mich mit ein paar netten Menschen treffen. Ich habe einen Anhänger zu Gunsten der Katzen hier in Teror verlost (Bisher habe ich die Katzen auf meine Kosten versorgt aber kämpfe sehr) und Morgen machen wir die Ziehung. Der Erlöß wird in Katzenfutter und Flohmittel für die Streuner umgesetzt.

Heiß, heiß, heiß….

OMG… Es ist so unglaublich heiß auf der Insel. Seit Wochen oder sind es Monate??? keinerlei Regen. Ab und zu haben wir hier in den Bergen ein wenig Nielse am Morgen aber es langt nicht einmal um den Garten zu bewässern. Vorgestern waren wir kurz im Dorf und die Temperaturanzeige hatte 37°….. Laufen mit Leroy ist einfach nicht drinn denn erst einmal ist der Boden zu heiß, und zweitens bin ich erschöpft. Der Stress den wir hier Tag täglich miterleben hinterläßt seine Spuren, und obwohl man versucht es von sich zu schieben, so zermürbt es einen langsam aber stätig. Es ging soweit das ich wieder einmal 2 Tage richtig gelitten habe und jetzt zurück zur Mediation gekehrt bin. Das hilft mir, und natürlich Freunde mit denen ich mich austauschen kann.

Gestern sind Iris und Ich nach La Laguna denn dort gibt es im Park viel Schatten. Wir haben es uns unter den Bäumen bequem gemacht und lange über Gott und die Welt gesprochen. Da wir Beide ein paar Kleinigkeiten mitgebracht hatten, saßen wir und schnabulierten ein wenig. Es war wirklich entspannend und man konnte es richtig genießen. Was ein wenig gespenstisch war, Menschen die mit Maske im Park umher wanderten. Immer wieder begegnet uns dieses Phänomen. Egal ob Sie alleine im Auto fahren oder in der Landschaft wandern, da muß man sich wirklich wundern wie tief die Angst bei diesen Menschen sitzt. (Es ist fast so, als ob man in seinem Wohnzimmer sitzt und einen Regenmantel an hat denn irgendwo auf der Welt regnet es und man will ja nicht nass werden. )

Danach sind wir aussen um den Park gelaufen und die Landstrasse richtung Firgas wieder Nachhause gefahren.

Unsere Katzen waren froh mich zu sehen und ich muß sagen das so langsam Cash sich an die Hausbewohner gewöhnt. SIe sind Ihm gegenüber aber noch sehr unsicher. Vorallem die Mädels fauchen ihn an wenn er in Ihre Nähe kommt.

Heute wieder so heiß hier das man am besten im Haus bleibt, Fensterläden zu und erst Abends draussen etwas unternimmt.


Kein Mensch weit und breit aber man trägt Maske


Ferienlager für Kinder die gerne Gärtnern 😉

Gran Canaria 14.7.2020

Noch immer ist es warm/heiß hier in den Bergen. Zur Zeit bin ich an der Gartenarbeit (1 Jahr wenig getan und eine Ecke komplet vernachlässigt) Das it ganz schön anstrengend. Die Strelizien wollen einfch nicht raus und ich habe für´s Erste einmal aufgegeben (aber nicht für immer, Sie werden weichen). Dafür bin ich jedoch mit dem verwilderten Dornengestrüp weiter gekommen. Da ich immer nur Abends im Garten werkeln kann wegen der Hitze, geht es langsam (aber sicher) voran. Ich habe schon Tomaten, Kohl, Bohnen und Salat gepflanzt. Auch mein Liebstöckel und mein Seleriekraut sind eingesetzt. Die Paprikapflanzen werden immer so nach und nach verpflanzt. Das schlimmste ist die Wurzeln von diesen Dornenpflanzen auszugraben denn Sie schleichen unter dem Boden durch den ganzen Garten.

Heute Morgen bin ich mit Leroy eine längere Runde gelaufen, habe aber bemerkt wie er ein wenig mit dem Wetter zu kämpfen hatte also sind wir im Schatten so viel wie möglich geblieben und er war froh als wir wieder Zuhause waren. Er ist ja auch schon immerhin um die 8einhalb Jahre alt.

Gran Canaria 12.7.2020

Der Sonntagswahn ist wieder da…. Jetzt da die Situation FAST wieder normal ist, sind auch die Besucher zurück in Teror und somit auch Diejenigen die nicht einmal 2€ für den Tag um zu parken bezahlen wollen. Wenn Sie in den Süden fahren oder nach Las Palmas wird aber ohne Zögern mal 5-7€ oder mehr locker gemacht für´s parken…. Leider gibt es so etwas wie Parken nur für Anwohner nicht auf der Insel was schade ist denn man traut sich nicht mit dem Auto mal schnell irgendwohin zu fahren da du ansonsten sehen mußt wo du bleibst.

Freitag wurde Cash dank der Spender kastriert. Das war wieder einmal so eine typische Spanische Erfahrung. (Wir leben jetzt schon viele Jahre hier, aber an das kann Ich mich noch immer nicht gewöhnen.) Es wurde abgemacht das Ich Cash um 2 Uhr auf dem Parkplatz bei der Kirche in Arucas dem mobilen Tierarzt übergebe. Da er eine große gelbe Ambulante TA-Klinik fährt ist er ja sehr leicht zu erkennen. Also püncktlich (ok Überpüncktlich) um 1.45 stand ich auf dem Parkplatz und wartete.

Cash war nervös denn für Ihn war es als ob er jetzt schon wieder aus seiner neuen vertrauten Umgebung weg muß und er hat auf dem Weg gejammert. Auf dem Parkplatz hat er sich aber beruhigt als er merkte das Ich Ihn nicht verlasse. So standen wir wartend in Arucas, und die Zeit verging. Als er um 2.45 noch immer nicht erschienen war, habe ich Fernando kontaktiert der für mich abklären sollte ob er noch kommt. Danach ist LEIDER mein Telefon leer gewesen und somit konnte ich nicht einmal telefonieren. Lange story kurze Version…. Der TA hat auf meinen Anruf gewartet wärend ich auf dem Parkplatz gewartet habe. (War so nicht ausgemacht, aber egal) Er kamm dann um 13 Uhr und übernahm Cash. Abends um 7pm holte Ich ihn dort auch wieder ab. Cash war fit wie ein Turnschuh. Alles ist gut gelaufen. Jetzt müßen sich langsam alle aneinader gewöhnen bis er sein neues Zuhause gefunden hat.

Da wir ja die letzten Tage Calima hatten, war ich mit Leroy nicht unterwegs (Er ist ja auch schon 8einhalb Jahre), habe das aber heute dann nachgeholt. Wir sind eine schöne Runde um´s Dorf gelaufen. Ich wollte zwar mit Ihm in die Berge, aber die Gefahr das wir hinterher einen Parkplatz Zuhause suchen müßen, den Stress wollte ich uns Beiden nicht antun. Das wird dann unter der Woche nachgeholt.

Obwohl wir nur 24° haben hat es sich wärmer angefühlt und wir waren Beide froh wieder Heim zu kommen. Jetzt liegt er im Schatten, und ich werde mal heute meine Paprikapflanzen auspflanzen.

Vegueta

Gestern habe ich einen Abstecher in die Altstadt von Las Palmas gemacht. Mit dem Bus runter nach San Telmo gefahren und von dort gelaufen. Da ich keine Maske trage, habe ich mich vor dem einsteigen in den Bus erkundigt ob ich mitfahren darf. (Habe eine Ärztliche Bescheinigung das mich vom Maskenwahnsin befreit) Bargeld wird im Bus nicht mehr akzeptiert, aber mit Kredikarte konnte ich bezahlen. Normalerweise sitze ich recht weit hinten im Bus wenn ich dann mal Bus fahre, aber der Fahrer bat mich vorne zu bleiben was ok für mich war. Als wir über San Jose fuhren war es recht spektakular. Den Abhang runter zu sehen von der Position aus war ganz schön entnervend. 😉 Wenn man in der Mitte sitzt oder hinten fällt es nicht so auf. Las Palmas war gut besucht, aber ich habe noch nie so viele maskierte Menschen gesehen. Man hätte denken können es sein Karneval.

12.6.2020

Gestern Abend war es wieder einmal richtig kalt hier und somit wurde der Gasheizofen wieder einmal angeschalten. (durch den Geruch nicht angenehm, aber warm)

Auch heute Morgen ist es dunkel bewölkt und etwas kühl. Also Rucksack gerichtet, Leroy geschnappt und los. Ab nach Osorio, den halben Pico hoch via el Rincon und wollte dann eigentlich den Aquadukt entlang nach La Laguna laufen. Den halben weg dem Aquadukt entlang sah ich plötzlich einen Wanderer aus der Gegenrichtung kommen der einen großen schwarzen unangeleinten Hund dabei hatte. Oh je, da waren die Probleme voraussehbar. (Der Weg entlang des Aquadukts ist recht schmall und besteht an manchen Stellen aus nur ein paar Zentimetern auf jeder Seite wo man sich vorsichtig entlang tasten muß) Stell Dir mal vor auf diesen paar Zentimetern treffen 2 Hunde aufeinander und feinden sich an…. In Gedanken sah ich schon entweder mich oder den Anderen den Abhang runterkullern das wollte ich nicht riskieren.

Da blieb mir nichts Anderes übrig als umzukehren und einen anderen Weg zu wählen. Na ja, die Alternative war dann NOCH EIN STEILER Weg bis hoch zur Strasse nach La Laguna. Ich war froh als wir endlich oben waren. Danach die Wanderwege zurück runter nach Teror und durch´s Dorf Nachhause. Meine Füße und Kniee haben es mich merken lassen das ich keine 20 mehr bin. Wund geriebene Zehe und schmerzen in den Kniegelenken beim Bergab laufen. 🙁 Na ja, man kann nicht alles haben. 😉