Gran Canaria 16.1.2021

Das Neue Jahr hat ja relativ ok angefangen. Die Vermieterin hat 2 junge Maenner damit beauftragt das Dach dicht zu machen. Nach einer Woche waren Sie fertig aber der erste heftige Regen hat gezeigt das es NICHT korreckt ausgefuehrt wurde. Wieder tropfendes Dach und Pfuetzen auf der Terasse. Also gleich Bilder gemacht und der Vermieterin geschickt. Jetzt muessen wir darauf warten das es trocken wird und es muss nachgearbeitet werden.

Ansonsten gibt es nicht viel Neues von der Insel zu erzaehlen. Das Emmigrantenproblem wird totgeschwiegen, aber die Faelle von Gewalt, Übergriffen und Diebstaehlen haeufen sich. Ist aber auch kein Wunder wenn man bedenkt das diese testerongeladenen junge Menschen festsitzen und eigentlich nicht hier sein wollen denn das Festland und Europa lockt mit Versprechen vom Schlaraffenland…..l

Arbeitsmaessig ist es noch immer schlecht denn die Stunden die ich habe genuegen nicht um die Rechnungen zu begleichen oder davon zu ueberleben. Andere sind aber schlimmer dran wie Wir und haben gar kein Einkommen mehr. Viele wandern zurueck und lassen sich von dem Sozialnetz in Ihrem Heimatland auffangen. Das gibt es hier auf der Insel leider nicht und die Armut steigt. Damit natuerlich auch die Kriminalitaet.

Hoffen wir das dieser Spook bald ein Ende hat.

Normalerweise bewundere ich immer das Efeu an dem Haus wenn ich vorbei gehe, aber der Winter hat hier seinen Charm hinterlassen.

10.1.2021

Kalt ist es zur Zeit hier in den Bergen. 10° die sich aber deutlich kälter anfühlen durch die Feuchtigkeit und den vielen Regenstürmen die wir haben. Zwar zeigt sich ab und an die Sonne, aber immer nur kurz. Winter in Teror ebend. 😉 Viele Strassen sind gespert in den Bergen da es immer wieder Steinschlag gibt und Felsbrocken auf die Strasse fallen. Ganz oben liegt ein wenig Schneematsch aber auch Eis auf der Strasse. Deshalb sind diese gesperrt. Natürlich hält das die ganz Penetranten nicht davon ab hoch zu fahren.

Die Auffangsbecken so viel Wasser abbekommen das es für 3 Jahre reicht. Wow…. Rausgewagt habe ich mich mit Leroy nicht denn innerhalb ein paar Minuten wurde man durchtränkt. Erst heute Morgen wieder mal eine kurze Runde zwischen Regenschauern. Hoffen wir das es bald endlich wieder trocken ist denn die Küche hat jetzt ein Problem, Die Ecke ist total nass denn irgendwo treibt der Regen rein……

Bei unserer Runde sind wir am alten San Mathias Restaurant vorbei gelaufen und ich bin traurig zu sehen wie sehr es verfällt. Als wir auf Wohnungssuche vor 16 Jahren zum ersten mal dort vorbei gefahren sind dachte ich mir „WOW dort würde ich gerne wohnen“ (Ich wußte nicht das es ein Restaurant war) Damals war es schon geschloßen und die Fensterscheiben waren teilweise kaputt. Immer wieder in den letzten jahren hieß es dies oder das wird aus dem alten Restaurant gemacht, aber es hat sich nichts aber auch garnichts getan. Große Pläne aber keinerlei Umsetzung. Die Aussicht von der halbrunden Terasse ist einfach nur ein Traum und es ist traurig zu sehen wie alles verkommt und zerfällt. 🙁 Ein Lottogewinn wäre jetzt nicht schlecht, damit zur Stadt und ein Angebot machen. Zwar würde ich unten eine Wohnung einrichten (oder im Nebengebäude), aber ansonsten wäre es ein ideales Gebäude um dort entweder ein Informationszentrum mit Kaffe rein zu tun oder ein Ort wo sich Jung und Alt zusammensetzen und Austauschen können.

Ich hoffe einfach nur das sich bald dort etwas tut bevor es total zerfällt.

8.1.2021

Ich wünsche mir das Ihr alle gut in´s Neue Jahr gekommen seid. Auf das wir unsere Freiheit wieder bekommen und so leben dürfen wie wir es wollen.

Das neue Jahr hat relativ gut angefangen. Wir haben zwar heftigste Sturmwinde und Regen hier in den Bergen, aber…… unser Dach ist endlich soweit dicht und ich kann wieder (auch bei Regen) draussen auf der Terasse meinen Kaffe genießen und den Tag begrüßen. Das hat mir sehr gefehlt.

Die trockenen Tage die wir zwischendurch hatten habe ich genutzt um ausgiebig mit Leroy zu wandern, und mit Iris an unserem Freundinentag (jeden Montag treffen wir uns und verbringen einige Stunden miteinander) Pilze zu sammeln. Das Wetter grade ist ideal für Pfifferlinge (warscheinlich auch andere essbare, aber nur bei Pfifferlingen bin ich mir 100 prozent sicher)

Überall fangen jetzt auch die einheimischen Blumen an zu blühen und ich habe auch ein paar Mandelblüten entdeckt.

Gestern schon der erste Arbeitstag im neuen Jahr, aber wenige Schüler sind zum Unterricht erschienen. Mal ganz ehrlich, wer möchte schon an einem Donnertag Unterricht anfangen?? Die Schulen haben bis Montag geschloßen, da war es klar das die Meisten sich die restlichen Tage noch gönnen bevor der Alltag Sie wieder hat. 😉 Würde ich auch wenn ich Schüler wäre. Somit war meine Stunden mit unterhalten und Spielen gefüllt.

Die Situation mit der Pandemie hier auf der Insel …… Na ja was soll man sagen. Es gibt jetzt ein Ausgeh verbot ab 23. Uhr bis 6 Uhr Morgens (Als ob der Virus dann am aktivsten wäre) und treffen in Restaurants am Tisch sind zu 4 Personen limitiert. Ich bekomme das alles nur am Rand mit denn ich will mir dieser Hysterie einfach nicht hingeben. Es wird viel zu viel darüber gestritten und argumentiert. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Mit etwas Selbstverantwortung könnten die Menschen auch diese Krise bewältigen, aber die Medien und andere Einheiten lassen das nicht zu. Es wird geschürt was nur geht, Angst und Panik unter den Menschen verbreitet und Bruder gegen Bruder gehetzt. Einfach nur traurig und beunruhigend was da passiert. Hoffen wir das es bald ein Ende hat.


Natürlich kein Pfifferling, aber ein tellergroßer Pilz.