Gran Canaria 10.8.2020

Heute Morgen war es recht nieselig hier in Teror. Dadurch war unsere Runde über Osorio aber sehr sehr angenehm. Das leichte benetzen der Haut hat sich wunderbar erfrischend angefühlt war aber nicht so schlimm das wir durchnässt wurden. Die Eukalyptusbäume haben geduftet und die Feigenbäume dazu. 🥰 Überall reifen nun die Brombeeren die zwar lecker aussehen aber ungenießbar sind. 🙁 Nur Kerne und Haut, keinerlei Fruchtfleisch, schade. Heute Nachmittag dann wieder Sonne und ein paar wenige Wolken. Die Insel braucht Regen.

Gran Canaria 31.7.2020

Ein Tag ist fast schon wie der Nächste und jedes Mal wenn man denkt jetzt geht es wieder vorwärts, kommt eine neue Nachricht die die Bürger verunsichert und in Angst versetzt. Ich muß sagen ich habe die Schna…e gestrichen voll von diesem ganzen Mist. Wo man hinsieht sind die Menschen deprimiert und in der Angst gehalten. Es gibt immer mehr Meldungen von Menschen die sich aus lauter Verzweiflung das Leben genommen haben da Sie duch die Isolation und Einkommenverlust nicht mehr weiter wissen. Es hätte nicht dazu kommen müßen……

Wie geht es uns… Wir machen wie immer weiter. Zwar ist es schwierig, aber was bleibt einem Übrig. 😉 Aufgeben gibt es nicht und wir lassen uns nicht in die Kniee zwingen. Wir denken positiv und hoffen damit andere zu infizieren 🙂

Freitag war ich endlich beim Zahnarzt denn es ging einfach nicht mehr. Trotz panischer Angst, wagte ich mich und stellte fest das es halb so schlimm war/ist. Ich habe noch einige Termine vor mir denn ich brauche eine Krone und das kostet natürlich richtig Geld. Das einzig Gute ist das ich es in Raten bezahlen kann…… Mittwoch war ich noch mal dort um einen Kieferabdruck machen zu lassen für die Krone. Da gab es leider das Problem das die Schienen nicht gepasst haben. Nein, meine Klappe ist nicht zu groß (wie mir früher gerne Leute unterstellt haben) sondern meine Kiefer sind zu schmall. Nach langen suchen hat er dann endlich eine Kinderschiene gefunden die dann gepasst hat. Nächste Woche geht es in Runde drei.

Heute war ich wieder mit Leroy oben in La Laguna denn das Wetter hier ist recht staubig und diesig. Wir brauchen dringend Regen hier auf der Insel, alles sieht trocken aus und die Teiche und Auffangbecken sind leer. Trotzdem war es schön dennich habe ehemalige Schüler von Mir getroffen die dort Abschluß gefeiert haben.

Gran Canaria 21.7.2020

Nachdem wir die letzten Tage extrem Temperaturen hatten, kam gestern Abend ein leichter Wind mit Wolken auf was dafür sorgte das wir endlich wiede einmal richtig schlafen konnten. 🙂

Ansonsten, was ist so passiert??? Tja, Cash hat sich relativ gut eingelebt, aber….. er ist nicht mit unserem Angus verträglich. Sobald er Ihn sieht, fängt er and zu fauchen und graulen und hat sich auch schon einmal auf Ihn gestürzt (Macho getue). Da bleibt leider nix anderes übrig als Ihn Tags über im Katzenzimmer mit Zugang zur Dachterasse zu lassen und unseren Katzen das Wohnzimmer, Badezimmer mit Ausgang durch das Badezimmerfenster nach draussen zu überlassen.

Warum eigentlich mache ich mir das Leben so schwer??? 😉 Ich muß Leroy von unseren Katzen fern halten, ich muß jetzt auch noch Cash von Leroy und unseren Katzen fern halten das ist jeden Tag ein Theater. Morgens früh Leroy raus in den Garten, Türe zu. Kaffe machen. Kaffe abstellen, in´s Katzenzimmer unsere Katzen erst mal nach draussen durch die Haustür lassen. Alle Katzen wieder rein, füttern, Katzenzimmertür zu, Cash aus dem Käfig lassen, Ihn füttern und frisches Wasser geben (meistens kippt er seinen Wassernapf in der Nacht aus) ein wenig mit Ihm schmußen. Dann ab in´s Wohnzimmer wo unsere Katzen schon daruaf warten Ihre streicheleinheiten und Aufmerksamkeit zu bekommen. Erst dann kann ich mich meinem Kaffe widmen.

Danach waschen anziehn, Leroy schnappen und ab eine Runde laufen. Danach Brunch. Alle Katzen noch einmal beachten, und mich dann zu Cash in´s Katzenzimmer setzen so das er nicht all zu sehr alleine ist. Wir haben jetzt 12.27 und ich habe jetzt alles was Tiere angeht erledigt und sitze bei Cash.

Cash ist noch auf der Suche nach seinem für immer Zuhause. Er ist ein sehr Menschenbezogener Kater der aber nicht dauernd Streicheleinheiten oder Aufmerksamkeit braucht. Solange er sich frei bewegen kann und nicht in einem Zimmer eingesperrt ist, ist er glücklich. Er liebt es mit seinen Menschen zusammen zu sein und verbringt seine meiste Zeit mit schlafen und beobachten. Ab und zu kommt er und fordert Aufmerksamkeit. Ein ganz toller Kater.

Leider hab ich mein Brunch heute nicht genießen können. Gestern Morgen ist mir beim reinbeißen in´s Brot ein Backenzahn gespalten. Jedes mal wenn ich versuche etwas zu essen oder mit der Zunge daran kommen bewegt sich die hälfte und es schmerzt. Eigentlich müßte ich ja zum Zahnartzt, aber….. Hier mußt du beim Zahnarzt alles selbst bezahlen und diese Kosten sind LEIDER zur Zeit nicht drinn. Na ja, es gibt schlimmeres, vieleicht nehme ich ein paar Kilo dadurch ab.

Gestern Abend als wir auf der Terasse saßen, habe ich einen Schmetterling bemerkt der doch recht merkwürdig aussah und sich benahm. Beim näheren hinsehen waren es dann Zwei die sich paarten. Das habe ich noch nie gesehen. Ich hoffe wir haben bald wieder Monarchen. 🙂 die 12 Raupen die ich neulich gezählt habe sind leider von einer recht agressiven Wespenart gefressen worden. Traurig, aber die Natur.

Gran Canaria 14.7.2020

Noch immer ist es warm/heiß hier in den Bergen. Zur Zeit bin ich an der Gartenarbeit (1 Jahr wenig getan und eine Ecke komplet vernachlässigt) Das it ganz schön anstrengend. Die Strelizien wollen einfch nicht raus und ich habe für´s Erste einmal aufgegeben (aber nicht für immer, Sie werden weichen). Dafür bin ich jedoch mit dem verwilderten Dornengestrüp weiter gekommen. Da ich immer nur Abends im Garten werkeln kann wegen der Hitze, geht es langsam (aber sicher) voran. Ich habe schon Tomaten, Kohl, Bohnen und Salat gepflanzt. Auch mein Liebstöckel und mein Seleriekraut sind eingesetzt. Die Paprikapflanzen werden immer so nach und nach verpflanzt. Das schlimmste ist die Wurzeln von diesen Dornenpflanzen auszugraben denn Sie schleichen unter dem Boden durch den ganzen Garten.

Heute Morgen bin ich mit Leroy eine längere Runde gelaufen, habe aber bemerkt wie er ein wenig mit dem Wetter zu kämpfen hatte also sind wir im Schatten so viel wie möglich geblieben und er war froh als wir wieder Zuhause waren. Er ist ja auch schon immerhin um die 8einhalb Jahre alt.

Gran Canaria 12.7.2020

Der Sonntagswahn ist wieder da…. Jetzt da die Situation FAST wieder normal ist, sind auch die Besucher zurück in Teror und somit auch Diejenigen die nicht einmal 2€ für den Tag um zu parken bezahlen wollen. Wenn Sie in den Süden fahren oder nach Las Palmas wird aber ohne Zögern mal 5-7€ oder mehr locker gemacht für´s parken…. Leider gibt es so etwas wie Parken nur für Anwohner nicht auf der Insel was schade ist denn man traut sich nicht mit dem Auto mal schnell irgendwohin zu fahren da du ansonsten sehen mußt wo du bleibst.

Freitag wurde Cash dank der Spender kastriert. Das war wieder einmal so eine typische Spanische Erfahrung. (Wir leben jetzt schon viele Jahre hier, aber an das kann Ich mich noch immer nicht gewöhnen.) Es wurde abgemacht das Ich Cash um 2 Uhr auf dem Parkplatz bei der Kirche in Arucas dem mobilen Tierarzt übergebe. Da er eine große gelbe Ambulante TA-Klinik fährt ist er ja sehr leicht zu erkennen. Also püncktlich (ok Überpüncktlich) um 1.45 stand ich auf dem Parkplatz und wartete.

Cash war nervös denn für Ihn war es als ob er jetzt schon wieder aus seiner neuen vertrauten Umgebung weg muß und er hat auf dem Weg gejammert. Auf dem Parkplatz hat er sich aber beruhigt als er merkte das Ich Ihn nicht verlasse. So standen wir wartend in Arucas, und die Zeit verging. Als er um 2.45 noch immer nicht erschienen war, habe ich Fernando kontaktiert der für mich abklären sollte ob er noch kommt. Danach ist LEIDER mein Telefon leer gewesen und somit konnte ich nicht einmal telefonieren. Lange story kurze Version…. Der TA hat auf meinen Anruf gewartet wärend ich auf dem Parkplatz gewartet habe. (War so nicht ausgemacht, aber egal) Er kamm dann um 13 Uhr und übernahm Cash. Abends um 7pm holte Ich ihn dort auch wieder ab. Cash war fit wie ein Turnschuh. Alles ist gut gelaufen. Jetzt müßen sich langsam alle aneinader gewöhnen bis er sein neues Zuhause gefunden hat.

Da wir ja die letzten Tage Calima hatten, war ich mit Leroy nicht unterwegs (Er ist ja auch schon 8einhalb Jahre), habe das aber heute dann nachgeholt. Wir sind eine schöne Runde um´s Dorf gelaufen. Ich wollte zwar mit Ihm in die Berge, aber die Gefahr das wir hinterher einen Parkplatz Zuhause suchen müßen, den Stress wollte ich uns Beiden nicht antun. Das wird dann unter der Woche nachgeholt.

Obwohl wir nur 24° haben hat es sich wärmer angefühlt und wir waren Beide froh wieder Heim zu kommen. Jetzt liegt er im Schatten, und ich werde mal heute meine Paprikapflanzen auspflanzen.

12.6.2020

Gestern Abend war es wieder einmal richtig kalt hier und somit wurde der Gasheizofen wieder einmal angeschalten. (durch den Geruch nicht angenehm, aber warm)

Auch heute Morgen ist es dunkel bewölkt und etwas kühl. Also Rucksack gerichtet, Leroy geschnappt und los. Ab nach Osorio, den halben Pico hoch via el Rincon und wollte dann eigentlich den Aquadukt entlang nach La Laguna laufen. Den halben weg dem Aquadukt entlang sah ich plötzlich einen Wanderer aus der Gegenrichtung kommen der einen großen schwarzen unangeleinten Hund dabei hatte. Oh je, da waren die Probleme voraussehbar. (Der Weg entlang des Aquadukts ist recht schmall und besteht an manchen Stellen aus nur ein paar Zentimetern auf jeder Seite wo man sich vorsichtig entlang tasten muß) Stell Dir mal vor auf diesen paar Zentimetern treffen 2 Hunde aufeinander und feinden sich an…. In Gedanken sah ich schon entweder mich oder den Anderen den Abhang runterkullern das wollte ich nicht riskieren.

Da blieb mir nichts Anderes übrig als umzukehren und einen anderen Weg zu wählen. Na ja, die Alternative war dann NOCH EIN STEILER Weg bis hoch zur Strasse nach La Laguna. Ich war froh als wir endlich oben waren. Danach die Wanderwege zurück runter nach Teror und durch´s Dorf Nachhause. Meine Füße und Kniee haben es mich merken lassen das ich keine 20 mehr bin. Wund geriebene Zehe und schmerzen in den Kniegelenken beim Bergab laufen. 🙁 Na ja, man kann nicht alles haben. 😉

Ausflug nach Tejeda

Heute Morgen ist es relativ kühl und feucht hier in Teror und hab mich deshalb entschloßen mit Leroy mal wieder ein wenig die Insel zu erkunden. Wohin sollte die Reise gehen? Wie immer, Keine Ahnung. Erst einmal ab in die Berge richtung Valleseco. Je weiter nach oben wir kamen um so dichter wurden die Wolken bis es letztendlich nur noch einer Milchsuppe glich. Tja, dumm gelaufen dachte ich und wollte wieder umkehren, aber wer die Strassen hier oben kennt weiß das es so gut wie keine Möglichkeit gibt das zu tun.

Also immer weiter durch die Suppe in der Hoffnung das es sich doch noch auflöst. Als wir dann oben bei der Kreuzung Tejeda/Artenara ankamen wurde es schon ein wenig besser und da ich jetzt schon einige Male in Artenara war, hielten wir uns an die richtung Tejeda. Je weiter wir fuhren, um so heller wurde es und plötzlich waren wir am Cruz de Tejeda mit blauem Himmel und Wolkenfrei mit Sonne. Eigentlich hätte ich erwatet das dort einige mehr Menschen waren, aber ausser 3 Autos auf dem Parkplatz NIEMAND. SUPER 🙂

Ich schaute mich nach einem geeigneten Wanderweg um und entschloß mich den zu nehmen der kurz aber steil aussah und lief los. OMG ich hätte das doch besser durchdenken sollen denn ich vergesse immer wieder das ich kein Kücken mehr bin. Steil ist untertrieben. Schnaufend und mit vielen kurzen Pausen kamen wir dort an wo ich dachte der Weg ist zu Ende nur um festzustellen, nein es geht nicht weiter zur Bergsptitze sondern den Berg entlang in die Ferne.

Hmmm was machen? EIn Mountainbiker kam uns entgegen wärend ich überleget. Zurück den Weg den wir gekommen sind oder weiter in´s Ungewisse. Als ich mich umdrehte und nach Unten sah, war die Entscheidung gefallen. Weiter geht es, wir haben ja keine Eile. Die Aussicht war ein Traum und wir konnten beobachten wie die Wolken sich immer weiter die Berge hoch schoben. Es war nicht zu heiß somit war das Laufen wirklich angenehm. (Wäre es nicht für das Bergauf und Leroy der immer wieder in Sätzen los schoß und mich in´s rutschen brachte wäre es ein perfekter Morgenausflug gewesen)

Am Ende des langen Weges stießen wir auf die Strasse und ich wußte plötzlich genau wo ich war. Der Aussichtspunkt. Schnell Leroy und mir ein wenig Wasser verabreicht und überlegt ob wir die Strasse entlang zurücklaufen sollten. Ok, kann ja nicht so weit sein. 😉 Also gingen wir los. Von wegen…… hehehe…. ich hatte vergessen das wir ja um und über den Berg gewandert sind wärend die Strasse hin und her zig-zagt und um einige Kilometer länger ist. Als wir die Strasse entlang wanderten, begegnete mir eine Szene wir aus ALfred Hichcocks Film „die Vögel“. Um uns herum, der ganze Himmel und die Landschaft da schwirrten und flogen Vögel umher. Das lag warscheinlich daran das es überall Heuschrecken gab die umeinander hüpften. Als ich dann zu einem Schild kam der den Wanderweg zurück nach Cruz de Tejeda anzeigte, nahmen wir Diesen und sparten uns somit die Strasse und einige Kilometer.

Zurück am Auto rasch gefrühstückt wärend die Wolken sich immer weiter hoch in unsere Richtung schoben und danach Heim durch den Nebel. Ein wirklich toller Ausflug der die Strapatzen wert war.