Gran Canaria 21.7.2020

Nachdem wir die letzten Tage extrem Temperaturen hatten, kam gestern Abend ein leichter Wind mit Wolken auf was daf├╝r sorgte das wir endlich wiede einmal richtig schlafen konnten. ­čÖé

Ansonsten, was ist so passiert??? Tja, Cash hat sich relativ gut eingelebt, aber….. er ist nicht mit unserem Angus vertr├Ąglich. Sobald er Ihn sieht, f├Ąngt er and zu fauchen und graulen und hat sich auch schon einmal auf Ihn gest├╝rzt (Macho getue). Da bleibt leider nix anderes ├╝brig als Ihn Tags ├╝ber im Katzenzimmer mit Zugang zur Dachterasse zu lassen und unseren Katzen das Wohnzimmer, Badezimmer mit Ausgang durch das Badezimmerfenster nach draussen zu ├╝berlassen.

Warum eigentlich mache ich mir das Leben so schwer??? ­čśë Ich mu├č Leroy von unseren Katzen fern halten, ich mu├č jetzt auch noch Cash von Leroy und unseren Katzen fern halten das ist jeden Tag ein Theater. Morgens fr├╝h Leroy raus in den Garten, T├╝re zu. Kaffe machen. Kaffe abstellen, in┬┤s Katzenzimmer unsere Katzen erst mal nach draussen durch die Haust├╝r lassen. Alle Katzen wieder rein, f├╝ttern, Katzenzimmert├╝r zu, Cash aus dem K├Ąfig lassen, Ihn f├╝ttern und frisches Wasser geben (meistens kippt er seinen Wassernapf in der Nacht aus) ein wenig mit Ihm schmu├čen. Dann ab in┬┤s Wohnzimmer wo unsere Katzen schon daruaf warten Ihre streicheleinheiten und Aufmerksamkeit zu bekommen. Erst dann kann ich mich meinem Kaffe widmen.

Danach waschen anziehn, Leroy schnappen und ab eine Runde laufen. Danach Brunch. Alle Katzen noch einmal beachten, und mich dann zu Cash in┬┤s Katzenzimmer setzen so das er nicht all zu sehr alleine ist. Wir haben jetzt 12.27 und ich habe jetzt alles was Tiere angeht erledigt und sitze bei Cash.

Cash ist noch auf der Suche nach seinem f├╝r immer Zuhause. Er ist ein sehr Menschenbezogener Kater der aber nicht dauernd Streicheleinheiten oder Aufmerksamkeit braucht. Solange er sich frei bewegen kann und nicht in einem Zimmer eingesperrt ist, ist er gl├╝cklich. Er liebt es mit seinen Menschen zusammen zu sein und verbringt seine meiste Zeit mit schlafen und beobachten. Ab und zu kommt er und fordert Aufmerksamkeit. Ein ganz toller Kater.

Leider hab ich mein Brunch heute nicht genie├čen k├Ânnen. Gestern Morgen ist mir beim reinbei├čen in┬┤s Brot ein Backenzahn gespalten. Jedes mal wenn ich versuche etwas zu essen oder mit der Zunge daran kommen bewegt sich die h├Ąlfte und es schmerzt. Eigentlich m├╝├čte ich ja zum Zahnartzt, aber….. Hier mu├čt du beim Zahnarzt alles selbst bezahlen und diese Kosten sind LEIDER zur Zeit nicht drinn. Na ja, es gibt schlimmeres, vieleicht nehme ich ein paar Kilo dadurch ab.

Gestern Abend als wir auf der Terasse sa├čen, habe ich einen Schmetterling bemerkt der doch recht merkw├╝rdig aussah und sich benahm. Beim n├Ąheren hinsehen waren es dann Zwei die sich paarten. Das habe ich noch nie gesehen. Ich hoffe wir haben bald wieder Monarchen. ­čÖé die 12 Raupen die ich neulich gez├Ąhlt habe sind leider von einer recht agressiven Wespenart gefressen worden. Traurig, aber die Natur.

Ausflug nach Tejeda

Heute Morgen ist es relativ k├╝hl und feucht hier in Teror und hab mich deshalb entschlo├čen mit Leroy mal wieder ein wenig die Insel zu erkunden. Wohin sollte die Reise gehen? Wie immer, Keine Ahnung. Erst einmal ab in die Berge richtung Valleseco. Je weiter nach oben wir kamen um so dichter wurden die Wolken bis es letztendlich nur noch einer Milchsuppe glich. Tja, dumm gelaufen dachte ich und wollte wieder umkehren, aber wer die Strassen hier oben kennt wei├č das es so gut wie keine M├Âglichkeit gibt das zu tun.

Also immer weiter durch die Suppe in der Hoffnung das es sich doch noch aufl├Âst. Als wir dann oben bei der Kreuzung Tejeda/Artenara ankamen wurde es schon ein wenig besser und da ich jetzt schon einige Male in Artenara war, hielten wir uns an die richtung Tejeda. Je weiter wir fuhren, um so heller wurde es und pl├Âtzlich waren wir am Cruz de Tejeda mit blauem Himmel und Wolkenfrei mit Sonne. Eigentlich h├Ątte ich erwatet das dort einige mehr Menschen waren, aber ausser 3 Autos auf dem Parkplatz NIEMAND. SUPER ­čÖé

Ich schaute mich nach einem geeigneten Wanderweg um und entschlo├č mich den zu nehmen der kurz aber steil aussah und lief los. OMG ich h├Ątte das doch besser durchdenken sollen denn ich vergesse immer wieder das ich kein K├╝cken mehr bin. Steil ist untertrieben. Schnaufend und mit vielen kurzen Pausen kamen wir dort an wo ich dachte der Weg ist zu Ende nur um festzustellen, nein es geht nicht weiter zur Bergsptitze sondern den Berg entlang in die Ferne.

Hmmm was machen? EIn Mountainbiker kam uns entgegen w├Ąrend ich ├╝berleget. Zur├╝ck den Weg den wir gekommen sind oder weiter in┬┤s Ungewisse. Als ich mich umdrehte und nach Unten sah, war die Entscheidung gefallen. Weiter geht es, wir haben ja keine Eile. Die Aussicht war ein Traum und wir konnten beobachten wie die Wolken sich immer weiter die Berge hoch schoben. Es war nicht zu hei├č somit war das Laufen wirklich angenehm. (W├Ąre es nicht f├╝r das Bergauf und Leroy der immer wieder in S├Ątzen los scho├č und mich in┬┤s rutschen brachte w├Ąre es ein perfekter Morgenausflug gewesen)

Am Ende des langen Weges stie├čen wir auf die Strasse und ich wu├čte pl├Âtzlich genau wo ich war. Der Aussichtspunkt. Schnell Leroy und mir ein wenig Wasser verabreicht und ├╝berlegt ob wir die Strasse entlang zur├╝cklaufen sollten. Ok, kann ja nicht so weit sein. ­čśë Also gingen wir los. Von wegen…… hehehe…. ich hatte vergessen das wir ja um und ├╝ber den Berg gewandert sind w├Ąrend die Strasse hin und her zig-zagt und um einige Kilometer l├Ąnger ist. Als wir die Strasse entlang wanderten, begegnete mir eine Szene wir aus ALfred Hichcocks Film „die V├Âgel“. Um uns herum, der ganze Himmel und die Landschaft da schwirrten und flogen V├Âgel umher. Das lag warscheinlich daran das es ├╝berall Heuschrecken gab die umeinander h├╝pften. Als ich dann zu einem Schild kam der den Wanderweg zur├╝ck nach Cruz de Tejeda anzeigte, nahmen wir Diesen und sparten uns somit die Strasse und einige Kilometer.

Zur├╝ck am Auto rasch gefr├╝hst├╝ckt w├Ąrend die Wolken sich immer weiter hoch in unsere Richtung schoben und danach Heim durch den Nebel. Ein wirklich toller Ausflug der die Strapatzen wert war.