Gran Canaria 6.2.2010 Ein grauenhafter Tag
Wie war das Wetter? Um ganz erlich zu sein habe ich gestern nicht viel davon mitbekommen. :-( Früh schon sind wir richtung Süden gefahren damit ich endlich wieder einmal einen Einkaufsbummel machen kann und wir uns mit Freunden treffen können. Kurz for der Autobahnabfahrt Maspalomas, fiel mir ein Geräusch am Auto auf das mir garnicht so gefiel, aber mein Gatte winkte ab und meinte es sei nur der Wind. Na ja, das ungute Gefühl blieb, und so richtig konnte ich das schöne Wetter garnicht genießen.
Wir kamen bei unseren Freunden an wo ich dann meinen Mann nach einer kurzen Inspektion in den Motorraum und unter das Auto zurück ließ. Kurz noch in Aguineguin getankt, und wollte die Tankstelle verlassen. Hmm… das Auto war zwar in Drive, aber nix passierte. Also noch mal in Pause dann in Drive und los konnte es gehn.
Beim Kreisverkehr mußte ich anhalten, und als ich losfahren wollte zog der Kübel plötzlich nicht. Also zur Seite gerollt und ausgemacht. Erst mal versucht Gatte und Freund anzurufen, aber die Beiden waren wohl taub denn keiner nahm das Tel ab. (Na ja man kann die Mobil´s dann wohl nicht hören wenn eins im Büro in Teror liegt und das andere im Büro im Süden und die Männer im Garten sitzen)
Nach einer kurtzen Pause habe ich es noch einmal versucht, und oh Wunder der Jeep sprang an und fuhr zu als ob er nie etwas anderes gemacht hätte. Die große Frage dann war Einkaufsbummel oder doch lieber zurück zum Haus? So wie es lief hielte ich es für besser dann den Bummel zu verschieben und zurück zu unseren Freunden zu fahren. Auf der Zufahrtsstrasse dann streikte er wieder und wollte einfach nicht mehr. Da standen wir nun sehr ungünstig, aber da es ja ziemlich Bergab ging, mußte meine Begleiterin ja nur kurz anschieben und ich konnte dann den Jeep an einer sicheren Stelle abstellen. Leider konnte ich aber den Berg runter nicht anhalten, und so mußte die Ärmste dem Auto hinterher joggen. (War aber nicht weit.
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So, da standen wir nun. Auto kaputt, und kein Haus, Taxi, Tankstelle oder sonstwas in Sicht. Die Männer waren nicht zu erreichen, und das Haus war 15km entfernt. Da blieb uns nichts übrig als uns auf den Weg zu machen. Unterwegs kam uns einmal ein Taxi entgegen, aber anstatt das er umdrehte und zum Haus fuhr, hatte er nur gemeint er schickt uns ein anderes. Tja, da haben wir aber vergebens gewaret (Na ja gewartet haben wir nicht denn wir sind gemütlich weiter gelaufen, aber als auch eine halbe Stunde später noch immer kein Taxi einholte haben wir diese Hoffnung verworfen.
Danach haben wir es per Anhalter versucht, und zu unserer Freude hat es gleich beim zweiten Auto geklappt. Eine sehr netter (hochschwangere) Schweizerin nahm uns den halben weg mit, und nachdem wir erst einmal unseren Durst in einer Bar gestillt hatten ging es auch schon weiter.
Einige Stunden nach unserer abfahrt, kamen wir endlich wieder am Haus an, und die Männer waren doch etwas überrascht uns zu sehen. Zuerst dachten sie wir wollten sie Verar…en als wir erzählten was passiert ist, aber dann mußten sie einsehen das es wohl nicht so war.
Tja, alle Mann ab ins Auto und zum Jeep gefahren wo man dann feststellte das wir selbst da wohl nix machen können. Wir kontaktierten den Abschlepper und ließen den Jeep dann zum Multi Servicio Romero transportieren. Obwohl die ja schon geschloßen war, hatte ich Dirk (wärend des wartens auf den Abschlepper) kontaktiert und gefragt ob es ok sei den Jeep dorthin bringen zu lassen. Wir hatten den Jeep gerade abgeladen als Dirk auch schon ankam und sich ein Bild machte was das Problem sein könnte. Montag wird es wohl eine detailierte Diagnose geben, aber soweit scheint ein Getriebeproblem vorzuliegen. Wie schlimm werd ich wohl dann erfahren. :-( Und bevor alle Männer schreien Typisch Frau…………………. Ich habe das Öl, ja auch das Getriebeöl alle 14 Tage gecheckt.
Nun standen wir in Vecindario ohne Auto, und da ich zur Zeit sehr auf einen Wagen angewiesen bin, mußten wir irgendwie einen Leihwagen besorgen. In Vecindario war die Autovermeitung geschloßen und somit blieb das Nächstliegende, nämlich der Flughafen. Dort habe ich jetzt einen kleinen Opel Astra für eine Woche gemietet, und somit war ich wieder mobil.
Als das alles erledigt war, stellten wir fest das wir noch garnix gegessen hatten, und somit sind wir alle erst mal zum Hungerstillen gegangen. Danach wollte ich eigenlich nur noch Nachhause, und Couchpotatoe spielen, aber da mein Mann so selten aus dem Haus kommt, haben wir uns entschloßen den rest des Tages dann doch noch unten zu verbringen. Die Männer fuhren zurück zum Haus und wir beiden Frauen haben im Atlantiko einen Einkaufsbumel gemacht. Aber um ganz erlich zu sein, die Lust am bummeln oder kaufen war mir vergangen und ich habe mir nur ein Oberteil gekauft. Um 10pm machtenwir uns auf den Weg zurück zum Haus wo die beiden Männer noch immer im Garten saßen. (Also muß es ja ein warmer Tag gewesen sein.
Wir saßen noch ein wenig und redeten bis wir uns endlich auf den Heimweg begaben. So kurz nach 12 uhr waren wir endlich Zuhause.
Eins muß ich aber sagen, wenn man nach so einem großen Auto in so ein Kleines steigt ist es sehr gewöhnungsbedürftig. Nicht nur das ich mich sehr nahe dem Boden befand, nein auch jeden Ruckel und jedes Schlagloch spürt man in dem Auto. Auch seh ich nicht so viel wie im Großen.
Ich hoffe nur das der Schaden nicht so groß ist denn ICH WILL MEINEN JEEP ZURÜCK.
Oder vieleicht sollte ich doch wieder auf Motorräder umstellen.
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