Gran Canaria 24.1.2016

Oh je, der letzte Tag ist angebrochen und heute Nacht fliege ich wieder von der Insel auf die Insel. Wie war mein Urlaub???? Leider voller Arbeit, Bandscheibenvorfall und Stress.
Das Wetter traumhaft und ich hätte gerne mehr Zeit gehabt um es und unsere Tiere zu genießen. In England ist es ja bitter kalt zur Zeit und das wird ganz schön hart für mich. Na ja, der nächste Urlaub kommt bestimmt und dann bin ich ja wieder da. Ich vermisse meine Tiere jetzt schon.

Gran Canaria 18.1.2016

Heute ist es recht kühl hier in den Bergen, aber um so besser kann ich arbeiten. Habe hinten die Terrace gereinigt, platz im Garten geschaft und den Zaun ausgemessen. Morgen wird der Zaun gebaut so das Leroy einen Teil für sich hat und nicht immer weggesperrt werden muß wenn die Katzen raus oder rein wollen. Somit wird die Lage entspannter für meinen mann wenn ich dann wieder weg bin. :-(

Gran Canaria 17.1.2016

Wow, was für ein Wetter. :-) 20 grad und steigend, Sonne pur und blauer Himmel. Habe mich heute Morgen zu ersten mal auf die frisch gestrichene Terasse gesetzt und das Wetter genoßen. Prompt hatte ich eine Katze auf dem Bauch. Mimo liegt mir ja jede Nacht entweder im Arm, unter der Decke oder auf der Brust. Eine Kuschelkatze ebend. Leroy und Gypsie haben gut zugenommen und haben wieder Normalgewicht. :-)

Eigentlich wollte ich ja eine Runde laufen, aber werde es auf später verschieben denn ich habe ein galss Wein getrunken und das ist mir zu Kopf gestiegen. Ich vertrage einfach nichts mehr. :-( Normal sind heutzutage Tee, Saft oder Wasser.

Wer weiß wie lange ich das Wetter und unsere Tiere noch genießen kann denn der Lottogewinn läßt auf sich warten (obwohl mir Freitag das Herz in die Hose gerutsch ist als wir die ersten zwei Zahlen bei der Ziehung hatten) und somit werd ich warscheinlich die nächsten Wochen wieder nach GB fliegen wo ich ein Jobangebot bekommen habe.

Gran Canaria 14.1.2016

Endlich Zeit zum schreiben.

Was habe ich so die letzten Tage gemacht? Ich war einige Tage lang damit beschäftigt Ordnung in das Chaos zu bringen. Dazu bin ich mit Leroy und Gypsie laufen gegangen. Die ersten Male nur jeweils eine Stunde, aber vorgestern dann habe ich es mal wieder übertrieben. Wir sind nach La Laguna, von dort den Pico hoch, der Weg war herrlich. Kein Mensch der uns störte und die Aussicht zwar ein wenig diesig aber trotzdem super. Die Eukalyptusbäume dufteten und es war warm und sonnig. Nach einer kurzen Pause auf dem Pico sind wir dann den steilen schwierigen Weg richtung Firgas runter. (Dont do it) Ich bin zwar schon zwei mal diesen Weg hoch gegangen aber noch nie runter, und hatte vergessen wie steil der doch ist. Dazu noch die Mountainbike schäden die dann den Abstieg gefährlich machten.

Ich habe mich teilweise an den Bäumen festgeklammert damit ich nicht den Berg runter rutschte. Da bekommt der Ausdruck “tree hugging” eine neue Bedeutung. ;-) Warum nur habe ich diesen Weg genommen, denn ich mußte ja wieder den Berg hoch um an unser Auto zu kommen. Na ja es war weniger schlimm als gedacht denn wir sind der Wasserrinne entlang, aber ich war ausser Puste.

Gestern dann habe ich mit der Dachterasse angefangen. Erst mal alles zur Seite geräumt, geputzt und dann mit Wasserfester Farbe den halben Boden gestrichen. Gewartet bis es trocken war (geht hier dann doch relativ schnell) und noch mal drüber. Heute Morgen dann die andere Seite. Merlin dachte es wäre lustig mal kreuz und quer über den frisch gestrichenen Boden zu laufen und hatte hinterher grüne Pfoten. Silly cat. Ich hoffe das verhindert die nächste Flut im Gäste/Katzenzimmer. Jetzt alles trocknen lassen und dann mal prüfen ob ich noch mal drüber muß oder nur die Kanten


In der Bildmitte kann man gerade den steilen Anstieg erkennen den wir nehmen mußten.

Gran Canaria 9.1.2016

Heute ENDLICH fit genug um eine Runde mit den Hunden zu laufen. Das Wetter war perfekt. Nicht zu heiß und nicht zu kalt oder nass. Das hat sich bei Mittag jedoch leider geändert.

OH JE……

Und wieder einmal hab ich in´s Fettnäpchen getreten. Oder besser gesagt dieses mal in ein Ölfass.

Ich schreibe manchmal einfach frei Schnautze, und somit Dinge von der Seele die mich beschäftigen. Die, die mich kennen, wissen wie sie es zu nehmen haben, aber andere widerum, nehmen mein Geschriebenes um damit einen Vorteil zu ergattern. Wenn ich Sauer bin, dann bin ich wie jeder andere auf dieser Welt fehlerhaft und neige zur Überteibung oder besser gesagt dann sehe ich rot und bin in meiner Ausführung etwas einseitig. Normalerweise versuche ich immer recht fair zu bleiben aber ich bin ein Mensch und Menschen sind fehlerbehaftet. Ich sollte nie etwas schreiben wenn ich sauer bin und meistens halte ich mich dran, aber ab und zu geht der Gaul mit mir durch und hinterher denke ich “Wie konnte ich nur”.

Meine Posts sind nicht dazu gedacht anderen zu schaden und sollten dafür auch nicht genutzt werden. Ich finde es absolut verwerflich mein Geschriebens dazu zu nutzen jemanden schlecht zu machen oder sich einen Vorteil davon zu erhoffen. Es gibt immer zwei Seiten zu jeder Geschichte und Situation, und bis man diese gehört oder gelesen hat sollte man besser die Füße still halten. Vorallem wenn man selbst im Glasshaus sitzt.

Bevor du versuchst einen Keil zwischen mir und meiner Familie zu treiben, sei vorsichtig. Wenn ich hier schreiben würde wie du dich verhälst oder verhalten hast würdest du vor Schande im Boden versinken.

Ich weiß das dieser Post etwas ominös erscheint, aber diejenige die es betrifft weiß wie sie es zu verstehen hat.

Gran Canaria 6.1.2016

Wo beginne ich……..

Gestern bin ich wieder auf die Insel geflogen, denn nach den Fluten, der harten Arbeit, dem Stress, der Kälte und Nässe, wollte ich einfach nur mal wieder etwas “normales” erleben.

Tja, erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Bin späte Abends/Nachts totmüde in´s Bett gefallen und habe durchgeschlafen (fast das erste Mal in 2 Monaten) heute Früh dann Leroy raus gelasen und gefüttert denn er hat enorm abgenommen und sah schon mager aus. Eine Stunde und einen Kaffe später dann ihn versorgt um die Katzen raus zu lassen. Tja, was soll ich sagen. Wo es in England aufgehört hat, hab ich hier jetzt. Das Gästezimmer stand unter Wasser, das Bett total durchnässt, die Möbel und die Elektronik klitsche nass und das Wasser tropfte von der Decke. Schnell rauf auf die Terasse gerannt wo das Wasser bis über meine Knöchel stand. Habe dann den Abfluß ausgekratzt (barfuß im Pyjama) und hab mich dann an die Arbeit gemacht. Wischen, scleppen und ausräumen. 2 Stunden später habe ich mich zum ersten mal hin gesetzt und hab erst mal geheult. Das wird wohl nix mit ausruhen und entspannen denn es wartet viel Arbeit auf mich.

Unsere Tiere sind glücklich das ch wieder da bin und ich werde von den Katzen belagert. Immer wieder setzen Sie sich auf meinen Rucksack als ob sie sicher gehn wollen das ich nicht mehr weg gehe. Die Hunde schwänzeln um mich rum und ich werde von oben bis unten abgeschleckt. :-)

Wo bin ich, was mache ich…..

Noch immer bin ich in West Yorkshire und ich denke das wird noch ein Weilchen so bleiben. Ich hoffe jedoch bald wieder auf die Insel zu meinem Mann und meinen Tieren zurück zu kehren (Wenn es mein Schiksal und das Universum erlaubt)

Wie habe ich die letzten Tage verbracht?…… Also, nachdem wir Weihnachten recht ruhig und angenehm gefeiert hatten, war am 27 Dezember Aktion angesagt. Seit diesem Datum habe ich nicht aufgehört zu putzen, tragen, schrubben, liefern, und in der Kälte und Nässe zu stehen. Mytholmroyd Zentrum war ein einziges Flutgebiet und ein Gebäude wurde komplett weggeschwemmt. Andere sind in solch einem schlechten Zustand nach den Fluten das sie abgerissen werden mäßen. Viele der Geschäftsinhaber sind so niedergeschlagen das sie zur Zeit keinerlei Ambitionen haben weiterhin hier ein Geschäft zu betreiben. Ich habe keine Ahnung wie es in Todmorden oder Hebden Bridge aussieht, aber ich kann es mir gut vorstellen. Jeden Tag kommen Helfer aus diesen Orten für Supplies, Putzmittel, Lebensmittel, Tierfutter etc etc.

Die Menschen die von den Umliegenden Orten gekommen sind um zu helfen sind einfach nur fantastisch. Die Pfandfindergruppe war jeden Tag hier im Ort und hat kräftig mit angepackt, und sogar Leute aus London haben den ganzen Weg auf sich genommen um zu helfen. Es ist in Zeiten wie diese das man erkennt das es noch Hoffnung für die Menschheit gibt. OK, es gibt leider auch diejenigen die wenig Menschlichkeit zeigen oder besitzen, und hier im Ort und im Nächsten wurden einige dabei erwischt wie sie in Häuser und Geschäfte eingebrochen sind um das wenige zu nehmen was den Besitzern geblieben ist.

Eigentlich könnte ich ja hier im Haus sitzen bleiben, meine Füße hochlegen und einfach nur auf die Kinder und die Tiere aufpassen (was mir auf aufgetragen wurde), aber diejenigen die mich kennen wissen das ich das so nicht kann. Also gestern wieder mal Kinder geschnappt und ab um zu sehen wo ich mit anpacken konnte. Mittags dann wieder zurück zum Haus, Kleidung gewechselt, trockene Stiefel angezogen und ab zum weitermachen. Abends dann zurück um für die Familie zu kochen. Wenn dann die ST heimkommt von der Arbei und nichtmal den Mund aufbringt um guten Tag zu sagen oder dann hier eine eisige Kälte herrscht (nicht nur dadurch das die Türen sperr angelweit offengelassen werden das man im Durchzug sitzt) dann geh ich doch lieber aus dem Weg. 3

Mein Sohn verbringt jeden Tag 12 Stunden und mehr damit Hilfsgüter und Spenden zu organisieren und zu verteilen, helfende Hände dorthin zu schicken wo sie gebraucht werden und hat die ersten Tage auch kräftig mit angepackt wo es nötig war. Es ist erstaunlich wie sehr er sich in die Rolle reingefunden hat und obwohl er kaum laufen kann (probleme mit den Knieen durch das schleppen von schweren nassen Sofas eines Geschäfts) hält ihn nichts davon ab jeden Morgen um punkt 8am oben im Lager zu sein um weiterhin Spenden und Hilfe zu organisieren und anzunehmen. Ich bin unheimlich Stolz auf ihn.

Heute werde ich mir meine Zeit nehmen und erst später hoch gehen um zu helfen. Ich habe Muskelkater, mein Rücken schmerzt und ich huste wie ein Raucher der 2 Schachteln am Tag verqualmt.

Heute Abend werde ich dann hoffentlich über Skyp mit meinem Mann das Neue Jahr einsehen.


Stunden später konnte man hier nicht mehr laufen da der Fluß so hoch gestiegen war das die Autos unter der Wasserlinie stnden.


Die Strasse war verschwunden und das Wasser stieg weiterhin an. Die Kirche rechts war voller schlamm und Wasser, und die Wirtschaft links hatte 2 meter Wasser im Gebäude.


Normalerweise ist der Fluß 3m unter dieser Brücke. Er stieg nach diesem Foto noch mal einige Meter und überschwemmte alles um sich rum, Geschäfte, Gebäude etc.

All diese Bilder wurden gemacht VOR dem großen Regen der durch die Nacht fiel…………….

Mytholmroyd 27.12.2015

Was kann ich sagen……. Die letzten Tage hat es hier ununterbrochen geregnet, der Fluß ist übergelaufen und das Dorfzentrum war einige Meter unter Wasser. Häuser und Geschäfte waren teilweise so betroffen das sie alles verloren haben.

Heute Morgen um 8.30am bin ich zum Treffpunkt der freiwilligen Helfern gelaufen und wir haben uns Schaufeln, Besen, Eimer, Gummihandschuhe geholt um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Jetzt, viereinhalb Stunden später bin ich erschöpft. Ich habe Schlamm und Wasser aus Häusern, Geschäften und Kneipen geschaufelt, gefegt, schlammbedeckte Teppiche rausgerissen, Möbel aus Häusern geschleppt und geholfen wo es nur ging. Es ist sehr traurig wenn man sieht das Menschen alles verloren haben, aber es ist auch großartig zu sehen wie die Menschen zusammenhalten und sich gegenseitig helfen.

HUT AB.

Weihnachten 2015

Erst einmal wünsche ich all meinen Lesern ein wunderbares Weihnachtsfest. Lasst es euch gut gehen und genießt die Stille Zeit mit der Familie und Freunden. Schätzt was ihr habt denn all zu schnell kann es vorbei sein.

Es ist schon wieder etwas länger her das ich etwas geposted habe und das liegt daran das ich recht emotional angeschlagen bin. Ich versuche das Beste aus dieser Situation zu machen aber immer wieder werden mir Hindernesse in den Weg gelegt die den Weg erschweren. Bereue ich es das ich hier her gekommen bin??? Ich würde das mit einem großen Ja beantworten. Mir fehlt meine Tiere, mein Mann und vor allem meine Ruhe. Ich vermisse die Wärme.

Ich hoffe diese nächsten Tage gehen schnell vorbei und das Neue Jahr fängt besser an als das Alte endet.