Gran Canaria 10.2.2017

Das neue Jahr ist nicht gerade von guten Nachrichten oder Glück geprägt. Auch das Wetter spielt hier in den Bergen nicht mit. Auch heute wieder Regen und nachts bis auf 13° runter.
Seit ich wieder auf der Insel bin, plagt mich ein Husten der sich schon fast Keuchhustenmäßig anhört. :-( Problematisch ist das die Kinder und Studenten öffters ihre Viren im Klassenzimmer verteilen und da ja mein Imunsystem recht ramponiert ist, fange ich mir jeden Sch… ein.

Letzte Woche kam Merlin nachhause und roch stark aus dem Mund. Eigentlich dachten wir das er nur Antibiotika braucht. Leider jedoch, hat sich sein Zustand über das Wochenende so verschlimmert das wir ihn zum Tierarzt bringen mußten. Schon alleine der Gedanke das er zum Tierarzt soll hat in mir eine Panickattacke ausgelöst. Normalerweise hab ich keinerlei Problem, aber nach der Erfahrung und dem Drama mit Gypsie hat mich ein erneuter TAbesuch total ausflippen lassen.

Beim TA stellte man fest das er lauter eitrige Geschwüre im Maul hat und somit hat er stärkere Antibiotika bekommen, eine Schmerzspritze und der Mund wurde gereinigt. Zuhause wurde er weiter mit Anitbiotika und Schmerzmittel behandelt und wir mussten ihn mit einer Pipette Flüßigkeit und Vitaminpaste geben. Heute Morgen war der Arme so dehydriert und schwach (trotz der Verabreichung die er kaum geschluckt hat) das ich ihn sofort zur Klinik gebracht habe das er an den Tropf kam. Jetzt ist Hoffen und Bangen angesagt.

Gran Canaria 24.1.2017

Auch heute nicht so richtig warm hier in den Bergen. Die letzten Tage hatten wir laufend Regen und ich musste meine Fleece Jacke raus krammen. :-( Mit viel laufen gehn war da nix. Heute hab ich mich aber aufgerafft und bin mit Leroy über die Finca gelaufen. Eigentlich recht angenehm, wäre es nicht für die Idioten gewesen die es amüssant fanden die Schafe von der Wiese auf den Weg zu jagen. Es war eine Schulgruppe die mit Lehrer dort waren um Fotos to schießen. Leider hatte der sie so garnicht im Griff und die armen Schafe samt Lämmer sind vor Angst auf die Wege geflüchtet wo sie immer wieder auf Menschliche Hindernisse getroffen sind.

Weite oben war es dann ruhig und ich konnte leroy von der Leine lassen. Beim Blick in die Berge war es Sonne und blauer Himmel mit Wolken, zu Küste hin jedoch grau und feucht anzusehn. Nicht ein bruch in den Wolken.

Gran Canaria 18.1.2017

Gestern war traumhaftes Wetter hier in den Bergen. Blauer Himmel, etwas diesig und nicht zu heiß. Leroy und ich haben uns mit der Gang getroffen (ein Freund mit 2 Dobermann Hündinnen) und wollten den Wasserweg auf der Finca Osorio entlang wandern. Leider jedoch habe ich nicht gewusst das mein Freund Höhenangst hat und deshalb haen wir die Wanderung auf dem halben Weg abgebrochen und sind statdessen rüber zur alten Pferderennbahn bei La Laguna und sind dort umher gewandert. Die Hunde haben es sichtlich genossen, vorallem Leroy der sich seit Gypsie´s Tot doch etwas Einsam fühlt.

Heute Morgen dann wieder dunkle Wolken und kalt. (nur 11 grad brrrrrr) :-( Vieleicht wird es heute Nachmittag besser. ;-)

Gran Canaria 11.1.2017

Heute ist es wieder recht grau und kalt hier in den Bergen. (Kein Wunder denn auf Tenerifa liegt in den Höhen Schnee). Also Suppenwetter. Da es heute mal schnell gehn mußte, habe ich mir eine Fixsuppe gegönnt aber frisches Kraut, Karotten und Lauch reingeschnitten. Eine Schüssel voll geschnappt und mich zum essen hingesetzt. Eigentlich wollte ich in Ruhe die Supper verspeisen, aber Merlin hatte andere Ideen. Er verscuhte mit aller Gewalt an meine Suppe zu kommen. Egal ob ich sie mir auf den Tisch, Schoß oder hoch gestellt habe, er war penetrant. Also hab ich mir einen Teller geschnappt, ein wenig Suppe rein und ihm hin gestellt. Zu meiner Überraschung, hat er tatsächlich alles gefressen, inklusiv Kraut, Karotten und Lauch.

Gran Canaria 9.1.2017

Sonne, blauen Himmel, 21° im Schatten und ein Rudel Dobermannhunde. :-) Was mehr kann man sich wünschen. Habe heute einen Spaziergang über die Finca mit einem Freund gemacht der seine 2 Hunde mitgebracht hat. Er und auch die Tiere haben es sichtlich genoßen, un Leroy hat sich fast von seiner Besten Seite gezeigt. ;-) Als wir auf die Schafe getroffen sind wollten wir sie umgehen, aber die dummen Tiere folgten uns……..

Gran Canaria 5,1,2017

Heute ist es recht trüb hier in Teror und trotz der 19° fühlt es sich chillig an. Ich bin mit Leroy dann über die Finca Osorio gelaufen. Dort wird zur Zeit richtig viel verbessert. Viele Lorbeerbäume werden gepflanzt und überall wird gearbeitet. Man macht sich Mühe die einheimische Fauna und Flora zurück zu bringen und auch eine bestimmte taubenart wider hier einzuführen. Früh noch war es ein wenig sonnig, und der Duft der Tannennadeln und Waldboden war sehr angenehm. Wer sich dort umsehen will, sollte sich entweder einen Wochentag aussuchen oder braucht eine Genehmigung für das Wochenende. Seit neustem wird die Finca am Wochenende geschlossen und hat am hintereingang einen Wachmeister der kenen ohne Genehmigung rein lässt. Nicht einmal wenn man nur den kurzen Weg an der Finca vorbei nutzen will. Unter der Woche kann man sich wild und frei bewegen. Schade eigentlich, denn viel Sinn macht es nicht wenn man von der anderen Seite her auf die Finca frei laufen kann (La Laguna Seite) Aber na ja, wer sind wir denn schon um solch ein tun zu verstehen. ;-)

3.1.2017

Heute ist es wieder rechtwarm hier in den Bergen aber auch ein wenig staubig. Der Calima hat sich zurück gemeldet. Glücklicherweise aber ohne die extrem Hitze. ;-) Hab mir Leroy geschnappt und bin mal ein Rund um´s Dorf gelaufen. Gestern sind wir über die Finca eine Stunde lang spaziert und ich wollte mal sehen was sich so in meiner Abwesenheit geändert hat. Auf der Finca Osorio wurden neue Bäume gepflanzt, und im Dorf wir so einiges renoviert und gestrichen. Alte Bäume beschnitten und es sieht alles recht sauber und gepflegt aus.

Das sind die Bilder von Gestern. Bei uns sieht der Winter wie Herbst in Deutschland aus. :-)

Und jetzt die heutigen Bilder.

Gran Canaria 1.12.2016

Unglaublich, wo ist die Zeit nur hin?????

Schon steht Weihnachten fast vor der Tür und ich erschrecke mich wie schnell die Zeit vergangen ist ohne das ich es wahr genommen habe. Aber nachdem was ich gerade durchgemacht habe und noch durchmache, ist es denke ich kein Wunder.

Angefangen von Gypsie die sehr krank wurde. Sie hat plötzlich allen Lebensgeist verloren und innerhalb ein paar Wochen extremst an Gewicht verloren. Beim Tierarzt wurde uns dann die Diagnose von Diabetes gesagt, gebündelt mit anderen unerkennbaren Problemen. Einige Tests und Wochen weiter, kam dann die Diagnose Cushing syndrom das jedoch nicht behandelbar sei bis Gypsie sich stabilisiert hat. Nur, wie soll man so was stabilisieren???? Die Tierärzte wussten sich kaum Rat, und es war wie ein Teufelskreis. Um das Cushing zu behandeln müssen die Zuckerwerte stabil sein. Da jedoch ein part von Cushing der übermässige Zucker ist, hat man es verzweifelt mir Infusionen, Antibiotika und natürlich Insulin versucht.

Wir haben Gypsie die erste Woche, jeden Morgen zur Praxis gebracht wo sie an den Tropf angeschlossen wurde. Abends dann wieder abgeholt. An manchen Tagen ging es ihr Morgens richtig gut, aber bei Abend war sie schwach. Einen Tag dachten wir sogar wir verlieren sie in der Nacht da in der Praxis wohl eine zu hohe Dosis Insulin gegeben wurde und sie daraufhin sich laufend übergeben hat.

Leider jedoch verlor Gypsie noch mehr an Gewicht und man sah ihr an wie ihre Lebensgeister aus ihr wichen. Nach drei Wochen konnten wir das nicht mehr mit ansehen und haben den schweren Entschluß gefasst sie gehn zu lassen. Unsere Lebensfrohe Gypsie hat Würde verdient und sich vom Sofa runter zu schleppen, immer auf der Suche nach Wasser, und hätten wir sie gelassen, hätte Sie bis zum platzen getrunken.

Freitag nach der Arbeit sind wir zur Praxis wo ich Gypsie morgens abgeliefert hatte für ihre Infusions Behandlung. Als wir Sie sahen, wussten wir das Sie einfach nur gehen wollte. Sie sah müde aus und Sie hatte nicht einmal die Energie mit dem Schwanz zu wedeln. Ich setzte mich zu ihr in den Käfig mit ihrem Kopf in meinem Schoß und wir teilten dem TA unsere Entscheidung mit. Wir blieben bei Ihr, sprachen mit ihr, hielte ihre Pfote und bedankten uns bei ihr für die wunderbaren Jahre die wir mit Ihr erleben durften, Auch nachdem Sie von uns gegangen war, blieben mein Mann und ich noch bei Ihr und es viel uns schwer zu gehn.

Tränen aufgelöst verließen wir die Praxis, aber wir wussten Gypsie ist an einem besseren Ort. FREI ……..

Samstag Morgen dann wachte ich auf und fühlte mich recht unwohl. Grippe Verdacht da ich einige kranke Schüler hatte. Tja, das, und dazu der Stress der letzten Wochen hat mich dann total umgehauen. Ich war im Badezimmer auf der Toilette, und im nächsten Augenblick wachte ich durch das leichte von meinem Mann auf. Ich lag auf dem Badezimmerboden. Als ich mich aufrichtete und mich im Spiegel sah hab ich schon einen Schock bekommen. Vorne über dem rechten Auge hatte ich eine Beule die es mit einem Tennisball aufnehmen konnte. Über die nächsten Tage hinweg habe ich dann noch meinem Mann die Grippe vermacht (die er schneller überstanden hat wie ich) und somit waren wir Beide Bettlägerig. Mein Auge wird von Tag zu Tag bunter, und ich hoffe das es bald weg ist denn ich sehe übel aus.

Ich hoffe die nächsten Tage mal wieder mehr zu schreiben.

Gran Canaria 17.10.2016

Heute war ich mal wieder mit Leroy unterwegs. Leider kann ich Gypsie nicht mehr mitnehmen da sie doch recht alt geworden ist und das Laufen fällt ihr schwer. Rucksack geschnappt und los auf die Finca de Osario. Leider habe ich Leroy noch nicht klar machen können das er mir jdesmal wenn er mit seinem Kopf gegen mein linkes Bein kommt höllische Schmerzen bereitet.
(durch den Unfall bei der Arbeit habe ich Probleme mit dem linken Bein. Die Kanüle durch die die Nerven laufen hat sich verängt und somit übt es druck auf die Nerven im linken Bein aus das sich anfühlt als ob das Bein keine Haut mehr hat und die Nerven blank liegen. Sogar anfassen schmertzt)

Langsam aber sicher kapiert er aber, das er seinen Kopf nicht durchsetzen kann und immer öffters läuft er bei meiner Seite. Noch habe ich es nicht gewagt ihn von der Leine zu lassen aber auch das wird bald wieder kommen. Das Laufen war heute recht beschwerlich, und obwohl kein klarer Himmel bestand, so war die Hitze doch recht hoch (29° im Schatten) was dann den Ausflug hoch auf den Pico behinderte. Also blieben wir auf der Finca und wanderten dort auf und ab.


Für Eva. ;-)

Wieder Zuhause dann Flöhe bekämpft, und Katzenmatratze gespielt. ;-)

April 6.4.2016

Sicherlich habt ihr euch alle gewundert was los ist und ob ich jemals wieder hier etwas schreibe. ;-)

Ja ich lebe noch und ja ich werde weiterhin schreiben. Leider sind die vergangenen Monate von einem Disaster zum naechsten gegangen. Angefangen von der Arbeit bis hin zu meinem Computer der seinen Geist aufgegeben hat und ich somit nicht in’s Internet konnte um irgendwas auf meinem Blog zu posten.

Aber, ich bin sicher das bessere Zeiten kommen werden und ich bald wieder auf der Insel und bei meinem Mann und unseren Tieren sein werde. So, was ist bisher passiert? Ich arbeite noch immer als Pflegerin-PA und die Arbeit mache ich gerne denn ich bin ein Mensch der anpackt wo es noetig ist und bisher habe ich nur positives feedback bekommen was das angeht. Leider jedoch sind die Bezahlung und die Stunden brutal. Bezahlt wird minimum Lohn und die Stunden sind 11 Tage die Woche arbeiten dann 3 Tage frei. Wie ich schon geschrieben hatte, manche Tage arbeite ich von 7.30 morgens bis 22 Uhr nachts um dann wieder 7.30 morgens anzufangen. Das hat meiner Gesundheit so zugesetzt das ich dann 2 Wochen krank war.

Das Wetter hier in England hat dann den Rest dazu getan. Ich hab ja schon auf Gran Canaria Probleme wenn es haeufig regnet, aber hier…………… oh je, Regen, Wind gemischt mit Hagel und Schnee. Da wuensche ich mir den warmen Regen von Gran Canaria zurueck. Die Lebensunterhaltkosten sind sehr teuer und somit bleibt mir nicht viel am Ende des Monats, und ich habe mich nicht nur einmal gewundert ob sich das Ganze ueberhaupt lohnt. :-( Aber wie ich ja immer sage, alles passiert aus einem Grund und den finden wir im Nachhineine raus.

Landschaftlich ist es traumhaft hier in Mytholmroyd und da ich Samstag und Sonntag frei hatte (und extreme deprimiert war) hatte ich meinen Rucksack ge[packt und habe die Umgebung erkundet. OK, es war matschig und rutschig, aber es war wunderbar wieder mal draussen in der Natur zu sein.

Trotz der schoenen Landschaft und Umgebung, vermisse ich meinen Mann und meine Tiere sehr. Es ist nicht schoen solange getrennt zu sein. :-(