Gran Canaria 8.9.2017

Da ich zur Zeit hier in Teror fest sitze (Strassen gesperrt wegen den Pilgern) , habe ich mich gestern auf, runter in´s Dorf gemacht um das Treiben zu beobachten das jedes Jahr hier zur Fiesta del Pino passiert. Überall wurden die Wagen geschmückt mit Blumen, Gemüse oder sonstige Abbildungen für welche die verschiedenen Ayuntamientos bekannt sind. Die Einheimischen waren ihn ihren Trachten ein wirklich farbiges Bild und schön anzusehen.

Leider jedoch gab es auch Eindrücke die mich traurig stimmen. Obwohl es die letzten Jahre besser geworden ist, so werden noch immer Kühe und Bullen vor die Wagen gespannt. Nicht so schlimm denkt so manch Einer, und ja so hätte ich auch anfangs argumentiert, aber….. diese Tiere stehen dann Stundenlang in der Sonne, ohne Wasser und von Menschenmengen umringt die laut feiern und Alkoholbedingt gröhlen. Manch ein Tier ist aber auch von Anfang an nicht fit.

Dieses Jahr gabe es eine Kuh die auf einem Auge erblindet war und offensichtlich Probleme mit den Beinen hatte. Einige der Tiere gaben Laute von sich die einem durch Mark und Knochen drangen, vorallem wenn sie diese schweren Kopfteile verpasst bekommen, oder an den Nasenringen den Kopf nach Oben gezogen bekommen. Da ich in dieser Situation mitleide, habe ich mich schnellstens Nachhause begeben und hab den Umzug vermieden. Aber auch wegen den Menschenmengen wollte ich nicht dabei sein.

Je älter ich werde, um so weniger will ich mich durch Menschengruppen zwingen oder mich schubsen lassen. Nicht falsch verstehen, würde ich die Fiesta nicht kennen, ich wäre voll dabei, und jeder sollte es mal miterlebt haben. aber nach 13 Jahren, da wird man ein wenig müde und will seine Ruhe.

Obwohl, Ruhe gab und gibt es diesen Monat nicht. Bis heute Morgen um 7am liefen die Menschentrauben am Haus vorbei zu den Verschiedenen Bushaltestellen die hier aufgebaut werden für diese Feiertage, und da die Meisten Alkohol intus hatten könnt ihr euch ja vorstellen das es nicht ruhig zu ging. Als ich endlich nach Mitternacht eingeschlafen war, wurde ich durch das Feuerwerk geweckt das in diesem Jahr wohl extremst laut und groß veranstaltet wurde da es das 250 Jahre Jubiläum ist. Fenster bebten und es schien gefühlte Stunden bis es vorbei war. Normalerweise schau ich es mir an, aber irgendwie konnte ich mich nicht aus dem Bett bewegen. (Mimo hatte mich an´s Bett gefesselt da sie auf meinen Haaren lag. Das ist meine Ausrede und ich bleib dabei)

Heute Morgen dann überall Ruhe….. Aber von im Bett liegen bleiben und ausschlafen von wegen. Leroy und die Katzen wollen raus und gefüttert werden, Scratch sitzt vor dem Gartentor und schreit nach Futter, darauf reagiert natürlich Leroy mit lautem Gebell.
Somit, raus aus den Federn und die Nacht ist vorbei.

Heute ist der Religiöse Umzug im Dorf, Morgen Nacht dann die Konzerte die man bis hier oben klar und deutlich hört und die bis morgens anhalten. Danach, wird es ein wenig ruhiger, und für mich zurück zur Arbeit.

Ende August,und September durch sind hier in Teror die lautesten Tage, aber ich beschwere mich nicht denn es ist ja nur einmal im Jahr. :-)


So werden unsere Strassen gesperrt, da ist kein raus oder rein kommen. :-(


So werden diese edlen große Bullen kontroliert, für mich war es furchtbar zu sehn und zu hören. Danach hab ich mich schnellstens auf den Heimweg gemacht. :-(



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