Tierarztbesuch Heute
Heute endlich habe ich es geschafft das der Kater in die Transportkiste ging. Es gefiel Ihm aber nicht als die Tür zu war und er fauchte mich nur noch an. Im Auto zum Tierarzt tobte er dann noch wild umeinander, so das ich befürchten mußte das er Schaden nimmt. Ich habe den ganzen Weg auf ihn eingeredet und er hat sich dann auch ein wenig beruhigt.
Wie immer natürlich, war wieder einmal kein Parkplatz weit und breit zu finden in Teror, und nach der zweiten Stadtrundfahrt blieb ich mit dem Auto mitten in der Strasse stehen, brachte den Kater in die Praxis, und beförderte danach das Auto in die Tiefgarage.
Bei der Tierärztin fauchte Katerchen nur ganz gefährlich, und sogar mich lies er nicht mehr an sich ran. Wir gaben ihm Zeit aus der Kiste rauszukommen, und sie schaute sich das Kerlchen mal an. Leider kann sie zur Zeit keine Tests an Ihm vornehmen, da sie befürchtet das er die Narkose nicht überstehen würde. Auch einen Tropf kann sie aus dem selben Grund nicht anbringen.
Sie meint aber das durch die Bisswunde am Hals, er zu schnell abgenommen hat und deshalb vieleich etwas mit der Leber nicht stimmen könnte (Was bei Katzen die schnell abnehmen anscheinend schnell passieren kann). Sie hat mir vorab erst einmal ein starkes Antibiotikum gegeben, und mir vorgeschlagen das ich ihn noch einmal entwurme.
Danach wollte der kleine Bursche nicht mehr in die Transportkiste rein. OH JE. Aber schluß endlich haben wir es dann doch geschafft. Von der Praxis aus mußt ich samt Katzenkorb quer durch das Dorf laufen, was mit einem unruhigen Kater nicht einfach war.
Zuhause angekommen habe ich ihn dann wieder in die Freiheit entlassen (Wo dicker Kater schon auf ihn gewartet hat) und ihn mit Thunfisch und Antibiotikum gefüttert. Ich hoffe nur das er jetzt jeden Tag kommt, und ich der Tierärztin in den nächsten Tagen einen postiven Bericht erstatten kann. Sollte das Antibiotika nicht anschlagen, werden wir wohl das Risiko eingehen müßen und ihn in Narkose legen um rauszufinden was ihm fehlt.





Am 30. August 2007 um 14:27 Uhr
Hallo Julie!
Toll, das Du es geschafft hast und das kranke Katerchen zum Tierarzt bringen konntest! Das er eingesperrt sehr unruhig war, kann ich mir lebhaft vorstellen, selbst mein Kater hasst es eingesperrt zu werden. Schade ist, das fast keine Untersuchung stattfinden konnte, da der arme Kerl in so schlechter Verfassung ist… Ich hoffe das er mit der Wurmkur ( sicherlich hat er Würmer ) und einem wirkungsvollem Antibiotikum und Deinem Engangement ein wenig auf die Beine kommt und bald festgestellt werden kann, was ihm fehlt. Ich möchte Dir noch einmal von Herzen dafür danken, das Du so viel Zeit, Geld und Liebe in dieses arme Kerlechen steckst, ich denke das ist heute keinesfalls selbstverständlich.
Liebe Grüße
Heike
P.S. Der kleine Kerl ist mir durch Deine detaillierte Berichterstattung schon richtig an Herz gewachsen !
Am 30. August 2007 um 18:44 Uhr
Ich habe leider eine Katzenallergie, aber ich finde es toll, dass du dich so engagiert um die Tiere kümmerst. Du hast ein gutes Herz.
Am 30. August 2007 um 22:11 Uhr
Guten Abend Julie,
der arme Kater- hoffentlich keine Leishmaniose, Leukose, FIP;
Ich habe auch einige total “abgewetzte” Dorfkatzen in Rhein-
land-Pfalz aufgepeppt. Die waren nachher extrem lieb.
Tierschutz und Katzenschutz sind auch in einigen Gegenden
Deutschlands noch problematisch. In meinem Dorf wurden u.a.
Schlagfallen durch den Gemeinderat genehmigt- angeblich um
Füchse zu töten, die in Ortsrandlage nicht geschossen werden
dürfen(Alibi:Fuchsbandwurm !!???).
Gruss Conny
Am 31. August 2007 um 02:21 Uhr
Hatte mich gefreut zu lesen, dass Du ihn gefangen hast, aber dass er dann nicht untersucht wurde, das finde ich sehr unprofessionell von der Tieraerztin. Ein guter Tierarzt kann bei allen Narkose machen (auch bei Risikopatienten). Gerade bei seinem extrem schlechten Zustand wäre eine genaue Diagnose wichtig gewesen und keine Behandlung auf “gut Glück” in Anbetracht aller Umstände.
Alle halbwilden Katzen/Kater führen sich so auf. Das ist normal.
Sorry wegen der Kritik, aber halbe Sachen hätte ich an Deiner Stelle nicht akzeptiert.
Freut mich, dass das Auto anscheinend wieder “gesund” ist und das Wetter war ja auch mal akzeptabel.
Am 31. August 2007 um 11:15 Uhr
Ist schon grausam zu was der Mensch den Tieren gegenüber fähig ist, und das in unserer sogenanten Zivilisierten Welt.
Am 31. August 2007 um 11:17 Uhr
Hi Renata
Wir werden den Kater noch nicht aufgeben. Wenn der kleine sich ein wenig stabilisieert hat wird sie ihn genauere untersuchen.
Das mit dem Auto ist so eine Sache für sich. Mechaniker sagt wir sollen ihn einfach laufen lassen bis er aufgibt, lohnt sich Finanziell nicht mehr zu reparieren.