Mein Urlaub in Deutschland
So nun mal ein kurzer Bericht über “meinen Urlaub”.
Obwohl ich mich normalerweise darauf freue ein paar Tage in Deutschland zu verbringen, war es diesesmal so, das ich eigentlich kein gutes Gefühl hatte und nur Zuhause bleiben wollte. Zu allem Überfluß. habe ich noch einige Tage vor der Abreise einen Hexensschuß bekommen der sich hin und wieder meldete.
Habe am 15 Juni mein Köfferchen gepackt, und spät Nachmittags dann ab zum Flughafen. Der Himmel strahlte, und es war mir klar das daß Wetter jetzt da ich nicht auf der Insel bin besser wird.

Der Flug war eigentlich ziemlich ruhig. Ich hatte wieder einmal einen Fensterplatz, und bis auf ein paar Krämpfe im Rücken, ging alles soweit gut.
Es war einen herrliche Aussicht als wir abhoben, und ich konnte ein paar Bilder knipsen (sind durch das Fenster leider nicht so klar)

Je weiter weg wir von der Insel flogen, um so wehmütiger wurde ich, und wünschte mir ich müßte nicht fort. Früher habe ich mich auf jede Reise gefreut, und for Aufregung die tage zuvor kein Auge zugetan.

Da ich den Laptop mitgenommen habe, beschäftigte ich mich die meiste Zeit damit, und den rest der Zeit verbrachte ich mit aus dem Fenster schauen. Es ist schon fastzinierend zu sehen wie es über den Wolken aussieht, und ich habe mich oft gewundert wie das Wetter unter der dichten Decke ausschaut.

Am interesantesten und imposanten fand ich aber wie immer den Sonnenuntergang. Schade nur das man es einfach nicht mit Gefühl auf ein Bild bringen kann.



Und so verabschiedete sich die Sonne und der Himmel gab sich der Nacht hin.

Pünktlich (sogar ein wenig früh) kammen wir in Stuttgart an, und zu meiner Überraschung, war die Temperatur ganz angenehm.
Mein Fahrer wartete schon, und wir verfrachteten das wenige Gepäck im Auto, und weiter ging es Richtung Bodensee.
Müde, und ein wenig hungrig, macht ich mich über den Kühlschrank der Schwiegereltern her, und fiel dann ins Bett.
Samstag Morgen war ich schon um 6am (Kanarische Zeit 5am) wach, und konnte nicht mehr einschalfen. Leise schlich ich mich aus dem Haus um niemanden zu wecken, und erkundete erst einmal die Stadt um zu sehen ob sich viel verändert hat.
Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man ein paar Jahre fort ist, kommt zurück und es sind neue Gebäude überall aufgeschossen.
Das schlimmste aber fand ich war der Bau einer neuen Stadthalle mit Hotel das den Herrlichen Ausblick auf den Hohentwiel versperrte. So langsam aber sicher werden alle wunderbaren alte Gebäude abgerissen, und mit Beton Monstern ersetzt. SCHADE
Da bin ich froh das ich nicht mehr dort wohne und es miterleben muß.
Samstag verging eigentlich rassénd schnell, und ich war überrascht als ich bemerkte das der tag sich zu ende neigte. Ich hatte soviel Zeit damit verbracht alles zu betrachten, das ich nicht einmal Zeit gefunden hatte etwas richtiges zu essen ausser einer Bratwurst.
(Vieleicht sollte ich doch öffters wegfliegen, das zügelt meinen Appetit, und ich nehme ab.´ Dieses Mal waren es ganze zwei einhalb Kilo in 10 Tagen)
Sonntag war dann der Tag auf den ich mich eigentlich die ganze Zeit gefreut hatte. KONSTANZER FLOHMARKT. Morgens um 7am stieg ich in den Zug nach Konstanz, und verbrachte ganze 8 Stunden damit den Markt zu durchwandern.
Ich hatte trotzdem nicht alle Stände besucht, da ich vor der Schweizer Grenze aufgab und wieder Richtung Bahnhof lief. In den 7,5 Stunden hatte ich keinen müden Pfennig ausgegeben, (was für mich sehr ungewöhnlich ist) und am letzten Stand fand ich dann meine Schnäppchen. Ich verbrachte die letzte Halbe Stunde mit einkaufen, und war glücklich und zufrieden.
Versteht mich nicht falsch, aber da ich auf den Kanaren wohne, konnte ich nicht so einkaufen wie ich wollte, da ich ja alles was ich kaufte im Flugzeug mitnehmen mußte.
Wer einen guten Flohmarkt und Schnäppchen liebt, der ist mit dem Konstanzer Flohmarkt gut bedient. Am besten ist es aber schon am Samstag zu gehen, da die Verkäufer schon Aufbauen, und sehr viele Sachen Abends (sogar bei Taschenlampenlicht) verkauft wurden.
Die Schweizer sind immer die ersten, und stürzen sich auf die Antiquitäten und alles was ungewöhnlich und sammelbar ist.
Konstanz selbst ist aber ein Besuch wert. Es hat eine wunderbare Altstadt mit herrlichen Gebäuden und Kunstwerken.


Eins meiner Liblingswerken ist der Lenk Brunnen.

Manche finden seine Werke Obszön, aber ich finde sie gelungen und Witzig.


Die restlichen Bilder werde ich zu einem späteren Zeitpunkt posten.
In Singen am Hohentwiel gibt es noch den Paradiesbaum von Peter Lenk, aber die Bilder davon zu einem späteren Zeitpunkt.
Müde aber glücklich habe ich dann den Zug nach Singen bestiegen, und bin dann erschöpft sehr früh eingeschlaffen.
Mehr folgt.
Wer den Triumpfbogen von Peter Lenk mag, hier weitere Kunstwerke von Ihm:





Am 1. July 2007 um 11:56 Uhr
Ich war schon lange nicht mehr in Konstanz gewesen. Tolle Bilder! Die Aufnahmen aus dem Flugzeug gefallen mir auch - besonders das mit der sich verabschiedenden Sonne.